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Mühlhausen Müm pelgard
so der Fluß 3 » machet, steyetMitdm murmirreii Cantons in der schweitz,Lemch mir Aürch und Bern seit -53Z.m BtUtde, und ist einer von den zuge-Midien Omer». Sie war ionst einefteye Reichsstadt, und liegt z. Meilen von
mdMä"sen, kl. Stadt, nahe dev demsslußDobn, im Hockerlande, rm Bran-denburgischen Prcussen.
einem herrliche» Prämonstratenserkloster,im Bechitterkreile^i^Bvhmeli
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wo der Scronderbach unterhalb Coln mden Rh-i» fällt. Die Protestanten ausLdln habe» allhier ihren öffentlichen Got-
NUchlingen, Schloß und Amt der Graf»schaff Barbp» dem Fürst!. Hause von An-haffzerdst gehörig.
Mühleosa, kl. Stadt am Wasser Schiebe,in der Micreimark Brandenburg, in deinLetustschen Kreise, allwo die Herren undGrafen von Schulenburq ein Majorat ge-ftistcl; ingleichen rst hier von Edur,ürstFrieorich Wilhelm dem Grossen -süo. der«rolse Canal von z. M. lang, vermittelst«.Schleusten, angeleget, und 1669. zur.Vollkommenheit gebracht worden, wodurchnicht allein die Oder mit der Spree ver-bunden, sonder» auch viele andere Ströh-me, ja so gar die Ost- und Nordsee miteinander vereinbarer worden, daß mannuiimehro von Hamburg zu Schisse kom-men, und die Maaren hin und her brin-gen kan.
Michltruf, Mühldorf, kl. Stadt im Vogt-land«, 2. M. von Plauen, den Freyherrenvon Babenhausen gehörig.
Müllenbach, Mullenbach, 3LstL-3?.ol,ss,K-b-A-, tl. Siadt am Fluß Müll, in Sie-benbürgen, wird von Deutschen bewohnet,Hai guten Weinwachs, und ist die sechsteSächsische Stadt.
Müllenbeck, Schloß und Amt tu derMit-telmark Brandenburg.
Müllcndonck, ftcye Reichsherrschaft imCvlmsche», unweit Neuß. Sie gehöreteehemals dem Herzoge von Croy-Müllen-donck, der i» dem Entsatz bey Narva vonden Schweden gefangen ward, und hernachzu Stockholm gestorben ist; er hatte sie«der schon vorher an das Grass. Hauß Ber-lepsch verkaussec.
lNülmecke, Muimke, schönes Vorwerk indem Fürstemhum Halberstadl, unter dasDomcapitel-AmtZllly gehörig, allwo gu-ter Brenhau getrauet wirb, zwischenOsterwick und Derenburg.
Niülffadk, siche Milstadr.
Miimpelgard, <7smit-rt«i Um
Mümpelgard Münch 7k9
gefürstete Grasschast zwischen derkrimcks-conits, Lothringen, Sundgauund dem Elsaß, welche anjetzo dem Her-zog!. Hause Würkemberg-Scutgard zuge«Hörer, und ehemals von eigenen Herzogenaus diesem Hause, als eine Apanage be-sessen wurde. Die Einwohner sind derLutherischen Religion zugeiha»: ,cdoch istdie Catholische Religion euch au einigenOrten durch die Französische Gewalt ein»gesühret worden. Herzog Georg von Wür-temberg-Mnmpelgard wurde Änno >684.von Frankreich verjaget, weil er sich wei-gerte, biejer Krone zu huldigen, wurdeauch erst An. ,«97. durch den Rvßwicker«Frieden wieder eingesetzek. Ais der letzteHerzog von dieser Linie, Leopold Eberhard,am -4. Merz > 72z. verstarb, wollen zwardessen von seinen drey Gemahliniun, un-gleichen Standes, iiemlich der Gräfin vonSponeck, und denen deydenFrevinnen vonl'Ltxsisncv, erzeugte Kinder, und sonder-lich der älteste Sohn, Georg Leopold, sichsowohl der Succeßisti, als des FürstlichenTitels anmaffen; allein von dem ReichS-hosrarhe zu Wien ist ihnen dieses alles ab-gesprochen, und untersaget, hingegen derHerzog zu Würtemberg-Stutgard sür denrechtmäßigen Nachfolger erkannt, auchtiilvo fsurs l'-irli, sonderüch der Fütstl.Julian- und Oelsischen Linie, in Besitzgesetzek worden. AN.17Z4. besetzten dieFranzosen «bermais das ganze Mümpei«gardische, und sequestrirten s- Aemcer,weiche aber so, wie das ganze Land, An.-73p. dem Herzoge von Würtemberg wie-der eingeräumec wurden.
Mümprigard, lVlonboillLrll,
Haupt- und Residenzstadt >11 dergefürsteten Grafschaft Mümpelgard, liegtam Fluß Manie, wo derselbe in de» FlußDoup fällt, und hat ein schönes Fürstl.Schloß. Sie wird in die alte und neueStadt getheiiet, und hat eine zerstöbt»Cicadelle aus einem Felsen.
Münch, lVloine, oder Keli-
xicux, also nennet man diejenigen, welchesich in Klöster begeben, und ausser der Eheunter einem gewissen Orden sichen. ZurOrient folgen sie hauptsächlich der Regeldes Heil-Bastln, und in Occid.nl haben. sich die Benediktiner vor andern ausgebrei-ter, und in verschiedene Orden, nemlichCistercienser, Earlhäuser, Canialduleiiser,u. d. m- zertheilet. Don den so genann-ten Bettelmünchen hat man auch 4. Or-den : nemlich die Dominicaner, Carme-iiter, Berfüsser, oder Francstcancr, unddie Augustiner, und unter Sie neuern Or-den kan man die Jesuiten zehien. Nachder Reformatio» sind in den Ländern, w»man die Lutherische oder Resormirte Reli-gion angenommen, die Münche gar abae-lchaffec, uno die Einkünfte der Klöstermeiileukheiis zu Ausrichtung der Schulen
und