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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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ZZ4 Iamzari Ianstmsien

ssonirsri, rum Vsi gcbür-

gein Klein-Asien, an derMeer-LnäcvonGallipoli,nicht weitvon Klein-Troja , wel.ches ein Dorf ist, und von GriechischenChristen bewohnet wird.

sJnn..rn<,yen-EtIand,lai!geZnsel gegen denNord-Pol, wo die Schifter sich örccrs eineZeiclang wegen des Wailfisch-Fanges aus-halten, sonst aber wegen Kälte und Eisesnicht bewohnet werden kan.

^snns, ZanninL, grosse und volkreiche Stadlm Thessalien, in Griechenland,an dcnEpl-rnchen Granzcn; wie denn auch die Pro-vinz Thessalien heutiges Tages Zanninagenennec wird. Siehe Thessalien.

Ianow,Stadt inDber-Podolien,in Pohlen.

^anorv, Stadt in der WoyrrodlchastBrzeskie, in Litthauen.

Danow, Stadt in Masovien, in Pohlen, anden Preuß- Gränzen.

üanowecz , Stadt in der WoywodschastSendomrr, in Klein-Pohlen.

Ianowrcz, festes Schloß im Czaslauer-Kreise, in Böhmen, eine Meile von Kllt-tcnberg, ist das Stammhaus der adclichmFamilie Janowski von Janowicz.

Ianfenisten, also werde» in Frankreichund den Niederlanden die Anhänger undNachfolger Lornelii fsnlbnii genennehderals Bischofzu Ipern An. > 6 z 8 . gestorben,und unter dem Titel ^uMiinur ein Buch,cle Wuxiliir Orrtise geschrieben , weil eraus dessen Schr iften die in seinem Buchevorqetragene Sätze geschöpft zu haben ver-meinte, und welche dahin gierige», daßdie Gnade GOttes in dem Menschen al-so würke, daß er nicht widerstehe» könne;die Gnade sey z-srticullei, auch nach der >Absicht GOttes nicht hinlänglich ohne die-jenige , welche die Seeligkeit würklich vol-lende : Christus sey nicht für alle Menschengestorben. Sie verwerfen die Sake derJesuiten, die es auch so weit Key dem Pab-ste brachten, daß Janseiilus nebst seinemAnhänge von ihm verdammt wurde. Siesind jederzeit von den «katholischen als Ke-tzer angesehen worden, und >708. wolltensie selb-ge auch in den Niederlanden ver-folgen, worüber sie aber die Staaten vonHolland in Schutz nahmen, und hättenbevnabe die Jesuiten das Land deswegenräumen müssen. Man giebtauch den Na-men der Jansenisten denjenigen, weicheeine sonderbare Ernsthaftigkeit in ihremLeben sichren, und die Regel» des Chri-stenthums genau zu beobachten, sich äus-ftrst angelegen sey» lassen, und diese letz-kern werden mir einem andern Name»sonsten auch Riftidlsien genennet. Vondes Cornelii Ianlem, Leben und Schriftensiehe in dem Gelehrten-Lexico. In den je-tzige» Zeiten ist der Jansenismus durch dasNeueTesramencdeskmer^ucMelinFrank«»eich sehr bekannt worden, welches Buchder Pabst als ketzerisch durch die bekannte

Januarius Iaromirry

Constitution Uni^»iw5 verdammet, eingrosser Theil der Französische» Geistlich"keft aber aiiw aufferste veriheidigec. Ste-he Unigormur.ssnosiiuL, siehe klata.sMvnle, kleine Stadt in der Landschaft Ot-leanvls, l» Frankreich,sapsrs, Stadt und Königreich anfder InselJava, ln Äste», ander nördlichen Küste,liebst einem Haft».

Ispun, ssspsn, ein grosses Reich in Asien,welches aus viele» Inseln bestehet, dar-unter drene weit wichtiger sind, als dieübrigen, nemllch Niphon, als die größte,Rimo oder Saicock, und Ttcoco overTs-köesi. Diese Inseln gränzen gegen We-sten an China, gegen Norden an dieOrientalische Tarrarey, und die Land-schaft Jesso, gegen Osten und Süden aber«IN den Occanum Orismulem. Man Ntt-detauf denselben eine grosse Menge Goldund Silber, wie auch dicke rothe Perlen,welche eben so hoch geschähet werden,als die weiffen. Ueber dieses Reich Herr,schet ein absonderlicher Kaystr, welcherviele Könige unter sich hat, und der itztregierende soll Tsina Josiko, ober LimaSosina heijsen, welcher 1690. gedohren,und l7os.zur Regierung gekommen. DieEinwohner sind Götzendiener, und dabcysehr hochmüthig, indem sie andere Na-tionen verachten, aber in Handel undWandel betrügen sie nicht. Ihre Geistliche»eiinen sie Bonzes, und stehen selbige ingrossem Ansehen. AlS die Portugiesenim >s. Seculs dieses Land enldeacee,wnrde der Christliche Glaube von den Je-suiten ziemlich ausgebreftet; allein in we-nig Jahren gleng alles -um Heydenlhmnwieder über.

ssgusvills, siehe LrousAe.

Mimns, festes Schloß ln Eibenen ln derProvinz Daune», es gehöret den Monar-chen Rußlands, und ist mitCosacken bese-tzet. Es werben hier von den Rüsten diebesten schwarzen Zobeln gelange,1. DieHeyden, so diesen «strich Landes bewoh-nen, werden Konm-Lungusi geneimec.

Vorgebürge an den Küsten von Mo-rca, in Griechenland,saiono, ss«-6,, einer der arösten Flüsse inStellten, welcher im Val ,li O-mona, zwi-schen dem Berge Madonla und dem Aeni»entspringet, und sich in den 6M0 <ll ca-raner ergeußt.

Jarlowrck, Stadt in Podolie», in Pohlen.^Limourb, siche V^imouci,.lamac, geringer Flecken in dem Gouverne-ment Drleanois, in der Provmz Angvu-mois. Er liegt an der Charente, und hatden Titel einer Grasjchaft.

Iarvmtry, .Stadt an der

" Eibe, im Königsgrätzer-Kreile, ,n Böh-men, 14. Meilen von Prag.