486 Güldene Aue Guillaume
tzer Gülden ist >5. Batzen, oder sechzigKreutzer. >
Gulden» Ave,
ist ein Strich Landes in demunter» Fürstenrhum Schwarzburg, zwi«scheu Nordhausen uno Sangerhaujcn, dar-inne die seadte Keibra und Heringenliegen, und durch welchen der Fluß Helmstießt. Es ist diese Gegend ungemeinfruchtbar, und her daher obbemeldrenNamen. Das Churhaus Brandenburg,und die Herzoge von Braun'chweiq ha-ben gieichfals Besitze in dieser GüidnenAu, weswegen ersteres ein Colleetur-Amtohnweic Norohausen angeieget hat.
Güldene Bulle, Lui/s , ist ein
Grund-Gesetze des H. R. Reichs, welchestm Jahr >356. vom Kaiser Carl IV. zuMetz und Nürnberg abgefaffet worden,und handelt dasselbe vornehmlich von derWahl eines Kaisers, und von den Rech-ten der Chursürsten. Das Original liegtzu Frankfurt am Mayn ans dem Römer,welches das Marl-Haus daselbst ist; und hatsie daher Len Namen, weil anstatt desSiegels eine güldene Capscl, so auch ei-ne Bulle genennet wird, darinne dasMajestät-Siegel gedruckt, unten an der-selben hanget. ^ ^ ^ ^ .
Gülden-Sron, L^nkk^Lo-on-!, Clstercien«ser-Kloster im Prachenser-Kreise, inBöhmen, an der Moldau.
Giildene-Rost, siehe LeneMlon.
Güldener Vlies - Orden, suche Ritter-Goden in Spanien.
Guldenlsw, war in Dänemark ehemalseine vornehme Grast. Familie, nach derenAbgang aber, die natürliche Söhne derKönige Christians IV. Friedrichs III. undChristians V. diesen Cdaracter nebst demTitel der Hohen Epcellenz erhalten haben.Es werden aber dieie.be in das alte undneue Haus abgetheilet. Zu jenem gehö-ren die natürlichen Söhne K- ChristiansIV.und deren Descendencen,letzteres oberhat K.CHristiansV.natürlicherSohnChri-pian, den er mir der Gräfin von Sam-soc gezatget, gestiftet. Die Grafel» vonGüldenlow, haben übrigens in Däne-mark jederzeit die höchsten Ehrenstellen,und öfters die Würbe der Vice-Königevon Norwegen bekleidet- Non ihnenstammen ab die Grasen von Larwigen, dieGrafen von Daneskiold, und die Baronenvon Löwenthal.
LullK>rä, Haup!stadt in der Grafschaft Sur-re»), in Engelland, welche das Recht hat,zwey Depucirte in das Parlament zu schi-cken, am Fluß Wye.
vuüclksN, also heißt das grosse und kostba,re Stadt - und Rachhaus zu London, dar-inne sehr magnifique Zimmer zu sehest,und welches 1706. renosirec, und vonne.lem ausmeubliret worden.
vullioulne ä- Vruiäre, berühmter Ott in
Guillesrre Guinea
der köancks- Lomes , fü,,s m,..,,...Besaucon, in Frankreich. ^
Ouill-strll, , Skadt 1,
ein Paß ,n Dauphine, gegen Pimw,,t
vulimirmier, kleine
Portugall, ft. der Provinz^Mnsto, nebst dem Titel eines?- ^> Flusse Daves. .iversiläk, ulid.
eme Akadeinie der schöne,1 WijsenM
^ Ä dem Titel eines Her-.»/.
thumS, am kleinen Fluste Daves.72;. euie neue Universität, undjugiZikaoenne der jch-»'»- b.te» aiigeleger worden.
lluinoÄ, grosse Landschaft in Afrika, wo-gegen Westen an das ArlaiiksscheMeergegen dkordell an dos Land berNearesgegen Osten an das obere Atthiovie»/»»»gegen Süden an das Meer von GilimaZramet. daselbst ist üderaas
heiß, das Erdreich aber jruchid«ra„Us,Hirse u.Gerjren, weiche maiidesMeszweymal einei-ndket; im übrige» ist WLand reich an B mmwolle, Elsenbej». g»,ckerrodr, Gold, Elephanten, Pfauen »Hfen. Die Einwohner sind sehr sch«,;,stark, jcharfsinnig, diebisch, gehen nackend,und bechen die Götze» an. Sie HMviel Könige, unter welchen der »»»Gin-nea, und der von Benin, die mächtigste»sind. Man theilet dieses band in dieKüste, und in das innere Guinea, jeneswird ferner in , und in das
eigentlich sogenannte gethel-
ler. Die Europäer treiben starke Hand-lung dahin, und haben sich an uiiier-schiedenen Orten fest gesctzek. Die Fran-zosen sind 1333. zuerst dahin gekommen,und haben einige Solonien daselbst an-gelcgct; in den eiiiheiiiiische» Kriege»aber sind sie von andern Nationen Me-der aus dein Besitz gesetzet worden. An-iko besitzen die Holländer Sl. Georg delMina, das Fort Nassau, Fort Anisterdani,Fort Vredenburg, Orange, u. Bakenstem,und Las Fort Patience im Königreich rl-cron. A- issz. überließ ihnen dieAonePreussen gegen eine Summe Geldes, di«Forts Friedrichsburg, Dorothea und Ta-crama. Dagegen mustcnsie A- >72;. da»Fort Arguin an Franckrelch gleichsam ge-gen ein starcke Summe amemn. DieEnqelländer besitzen das Vorgeburget.»-po Lorio, nebst einem festen Schloß"",einem Felsen, wie auch das neuem"'-Schloß Eniacham; der.König uiDMmark die beyden neuen schloßer,drichsburg undChristiansburg. .....
Oa'mLs, in elc»enrlichem verstände /istdgrößte Theil von Guinea, wudni °Westliche und Las Oestttche geM '"Serstrecket sich vom Capo das Palmas^ a. DenWestl'ch-NE
an den Fluß Voftanennen die HolländerLie Zahn-Me, den Destlichen aber^Goudeust, oder,die Gold-Kuue- -L,.Engellander, Danen und Hollaudn ^den verjchieocne FMS dgruine» -