Extsrquireri Eyderstade Eidgenossen Eisenach 397
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weqt, und gleichsam zum fallen neiget,dennoch aber, ohne daß man sieht woraner beseitigt ist durch keine Gewalt herun-ter gebracht werden kan.
Ercorquiue-,, mit Gewalt einem etwas ab-presse». Daher Extorsion, eine gewalt-same Abnöchigung.
kxlr», ausserhalb. Was man extrs brau-chet, ist, wes man nicht an ordentlichenAusgaben »erthut. Vxrrs geben, weg-laufen , dahin gehen, wo man nicht hingehöret.
Exrr-aer,ein kurzer Auszug von einerSchrift,und exkrahiren, das ist, einen Auszugmachen, eine Sache kurz zusammen ziehen.Extraction, die Geburt, der Stamm, desHerkommen. Von guter Extraction, gu-tes Herkommens >enn.
Exteadiuc» , einem etwas aushandigen,übergeben. Daher LxnL-lmem, i»e Ue-bergehunq. . ...
LxiiÄvrelnr.eir, was wider die gewöhnlicheOrdnung gediehet-
LxcmvL^Lnea, Abweichung von seinem Vor-haben, ungereimtes Vornehmen. Da-her exlravagaur, ungereimt, abgeschmackt.Lxrrems, das äussersle. Er will es aäexrrsms kommen lagen, das ist, er willsich bis auf den letzten Blutstropfen weh-ren. Daher Extremität, die höchste Ge-fahr.
Lxrremaäurs, siehe Vitremsäura.Lxrremvr, suche Llbrcmor.
Lxmra, Provinz in Afrika, im KönigreicheMarocco, in der Landschaft «ms, gegendie Granzen von Blledulgerid.
Eyach, kleiner Fluß in der Grafschaft Ho-henzoilern in Schwaben, welcher unter-halb Horb in den Neckar fallt.
Eyd, em altes Reichs-adenches Geschlechtin Franken.
Eybenstock, siehe Eibenstock.
Eyd, Ser ^Ilszianca und Snprsmac>-, müs-sen in EngeNand diejenigen ablegen, wel-che zu öffentlichen Aemter» befördert wer-den wollen, und bestehet darinnen, daßsie dem Könige ireu seyn, auch mit Aus-fchiiestung alter andern Herrschaften imgeldlichen und weltlichen seine Superio-ricar erkennen wollen. Diesen Eyd müs-len auch alte Glieder des Uncer-Hauseszu Anfang des Parlaments abstbwörcn ;hingegen sind die Lords und Pairs imOber-Hauje von dessen Ablegung besrenet,welche keinen Eyd ablegen ."arfen, sondernnur bey ihren Worten versprechen. SieheLuxrremLc^.
Eyvei, LZÜM L, grosser Fluß im Holst.ini-lchen und Schleßwigischen, welcher beyLohndorp, in dem eigentlichen Holstein,entjpringec, Rendsburg, Tönuingen undFriedrichpadc vorbey lauft, und sich darausin das Deutsche Meer stürzet.
EydrrftE , Landschait an der West-Seitedes Furste»thums Schießwig, zwischen
der Hever und Eyder, welche gegen OstenMil Scapelholm, gegen Wejien mit derLaiidjchajt Everfchop, gegen Süden mitDltmarjen, und gegen Norden mbtdem Landlein Nordstrande grunzet. Eshac guten Äornbsu und vorirest.cheWei-de, dabcy aber wegen seiner niedrigenLage ungejunde Luft, und ist der Ueber»schwemmung sehr unterworfen.
Eydgenosse», also werveu die Schweizergenennet, weil sich zuerst einige O.rter iwder Schweitz mit einem Eide wider alle die»jenigen verbunden, we.che ,ie «n ihrerFreyheit zu kränken, sich unterst?h.„ wür-den; in welches Bundniß h ruoch die übri-gen Oerrer auch gecretten sind.
Eyosc»o,sen?V,-.fr Uso wi; d die ganze Re»publick der schwelz-.r g neuner.
Lye, L/s, /?;/«/», F.eüiu in Engellend,in der Grancha t Srinoik, welcher zweylDepuiirre ins Parlament schocket.
Ly-rlMÜ, kleine Insel, nahe am Texcl, i«Hoiia.id.
Eyffcl, juche Eiff-I-
Vyguaa, Ai^us, /c»?«,, FluZ s«
Kraukrerch, weicher iu Ounj-.unä enrspriu«gec, und sich durch Zwey Eiustune, derender eine die Starr Orange rennet, indie Rhviie ergeust,
Eylank, ch-and, Fluß in der Ncuinr.rkBrandcnviirg , der vep St.rnderg enr-springek, und in die Oder fället.
Eyia»d, heisset so viel, als eine Insel.
Ey!an, istzweyerley, Drurjcd Eyl,»-, undpreußrich ^xi»u, sind bekannte Schiöl-ser und Stae-tlein in Preusteu, ziemlichweitläiiltig, aber ohn M-uern. Preus»sifch-Eyiau liegt fünf Meilen von Königs-berg , ein wenig über Landsberg, in derProvinz Nacangen; f.nes im Dockerian-de und dem Pomcsanischen Kreije. LSist daselbst ein Schloß und Amt-
Eylevburcr, «schloß und Paß in Mähren,gegen Schlesien zu, ausemem Felsen, un-wert dteustadc, ist um und um mit Holzumgeben.
Exlew, siehe Eylau.
VynstKolLn, suche Exndhove».
Eysnch, f/ndr,/, Fluß in Tyrol, welchersich unterhalb Botzen in die Erich ergeust.
Eysenach, //enner,m, Haust fiadt des Her--iygthiinis'Eysenach, in Thüringen, amkleinen Fluß Nesse, und war die Residenzder Herzoge von Sachscn-Eyseinch, z.Meilen von Gotha gelegen. Ans de:«Schlosse in der Stadt Hsidirteder Herzog?das aber , so vor der Stadt ans einem ho»hen Berge liegt, Heist die Warcendur^Die Land-Schule darelbst ist >700. MiLeiner Oiskle Ssl-eki versah n , mW in «he«diewin Jahre ei» Th »logisches s>>mina»rium anfgcrichtet werden, w.kches lehre»re in einem laipeLtor,- und r. andidäte«der Theolog e bestehet. Der ,'etzre Her-zog von Smchieu - Eyfenach, Wilhelm
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