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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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DurLngil Duynkirchefr

Duyy Dylcr-

und am deutsche» Meere gelegene Provinzin Lngellauö, weiche man auch da» Biß-khum von Durham nennet, und darimienviele Steinkohlen gefunden werden,vunnxll, kleine Sradl auf der schottl-schen Westinsel Skie. ,

Durinuitavr, siehe Durrnststaot.

Durlach, Margqrafchum in Schwaben,welches der nördliche Theil des Marggraf-thums Baden ist, und Sen Margqrmenvon Baden-Dnrlach gehöret, welche-erLutherischen Religion zugethan sind. DieHanpt - und 'ehemalige »Residenzstadtheisset gleichfalls Durlach, Orei/arum,liegt an der Pfinz, ist wohl gebaucc, undhat ein schönes Schloß, Larlsl-urcr ge-nannt. Die Residenz der Marggrasen istmeistens zu Carlsruh. Der jetzk-regie-»ende Marggraf heißt Carl Friedrich, istged. 17as.de» aa.Noo., erhielt An. 1746.von Ihre Kaiser!. Majestät v-nism setsns >und vermählte sich An. >75-.den rs.Jun.mit Carolina Louise, Prinzeßin von Hes-sen-Darmstadt. Cs leben von ihnen zweyPrinzen: 1) Carl Ludwig, ged. den 14.Febr. 17;;. a) Friedrich , gcb. den 29.August i/;S.

Durndol;, eine Stadt an der Teva, inMähren, gegen den OestsrreichischenGranzen.

Dura,, ein, eine Stadt im BißthumeWorms-

Omrle^, Marktflecken inGloecstcrshire, i»Lngelland.

Durüngen, kl. aber wohlgelcgene Granz-Stadt im Würtemberaischen, an der Do-nau, ;. Meilen vonCostnitz. An. 172z.vereinigten sich allda die Französischeund Bayerische Armeen. Line Viertel-stunde davon ist das bekannte Fürstiich-Würcemdergische Schmelz- und Hütten-Werk Ludwigsthal.

Duze, DttXEm, kleine Stadt mit einemSchlosse im Leutmerizer-Kreise, in Böh-men, den Grafen von Waldstein gehörig.Duynen, siehe I-un-r.

Dupnkiucke», Dünkirchen, vunguor-zue,vunlrsrguo, grosse, feile und

' volkreiche Stadt >m Französischen Flan-dern, am Meer, 6. M. von Calais, nebst ei-nem oerühmcen Hasen an der Nordsee, de-» ren Einwohner sich wohl zur Caperev schi-cken, und ist dieserOrt A. , 6Ü2. für guoc-oo.Pf.Srerl.Vsn Len Liigelländern an Frank-- reich »erkauffcc rooroen. Es pflegten tonstdieFranzömcheu Flotten, so denen Alliir-te» in der Nordsee auf den Dienst lauer-ten, meisrencheils allhier ihren Sammel-platz zu halten, deswegen die Engelländerund Holländer sich öfters mir ihren Schif-i ftn davor geieget, und die Capers darinn«gleichsam eingcspcrret haben. A. 1710. alsdi« Engelländer mit der Krone Frankreich«men Parriculairsticden schlosse», wurde»ieier wichtige Seehasen Sen ig.Jul, »0«

Englischen Truppen in Besitz genommen,und die Französische Besatznnssnach Ppernund Winoxbergen gebracht. NachaeheiitSwurde im Uirechcischen Frieden, und zw irim s. Art. mir versehen, daß dieser Haf stsolle ausgefullek, die Fortificatioi! nebst oeaDammeii und Walle demoliret, und di«Schleusten rmniret werden, weiches abernicht geschehen, obgleich Eugellanü undHolland zu verjchiednen malest stark daraufgedrungen. Im Aachnerfnedeu A. ,7,2.wurde die Zerstörung dieses Hafens a.er,malS beschlossen, alleine Frankreich ließ nursolche Arbeit vornehmen, welche den Ortvielmehr befestigte, aiS von seinen Wer-kern enti'lvßce. Die Klagen Enaeilandsdauerten aliodis -7;6, da endlich der einesausbrach, in welchem Fraukrech o:e Wer-ker dieses Seeplatzes nur desto ansehnlichermachen lies, alleine in den, An. ,762. zuFontainebleau mitFraukrelch geschlossene»Friede» abermals oie Schieiy'ung dersel-ben versprechen mußte.

Duyy, siehe Deun.

Duyvelqnd, ein Gebiethe aus der InselSchouvensi» der ProviiizSeeland,wei,hcS5 . dis 6.M. im Unikrejsc har, vom übriqcirTheile dcrZnscl durch einen grossen Canalabgesondert, und vermittelst eines Dam-mes mit derselben wieder verknüvser wird»Dwina, Dmna, grosser Fluß in Rüstend,heisset auf Rußisch so viel als der geüoppci.eStrom, weil er ans der Bereinigung derbuchen Flüsse Suckona und scyUstiaga in demArchangeigorodischei, Gou-vernement ciicstehet. Er kheilet sich ve»Artpangei in 2. Arme, und ergießt sich als»denn ins weisse Meer,

Dwina, De,»,-,, Provinz in Rußland, welchegegen Süden anUstjug, gegen Weste. auÄargapsl, gegen Osten an Cvudiiiskv, undgegen Norden an das weisse und Rußisch«Meer granzek. Die Hauptstadt darum«ist Archangei.

Oivuruiiü, siehe Ouorsmm.

Dyckstrafen, oder Hrewradcn, heissen die-jenigen, so in Holland die Aufsicht, wer di«Teiche, oder Dämme, in eine», gewisse»Diftriec haben.

Drdren, Dydevrenfurt, kleines Schlesi-sches Stadtgen an der Oder, im Breßlauj»scheu, war vor diesem ei» Dorf, per» g ge-nannt, welchem der SchlesischeOberamis-canzler, Heer George Abraham Barostvon Dyhr, die Stadtgerechtigkeic am Kat-seri. Hofe zuwege gebracht, und itzo derGräflich- Sternbergischen Familie gehö-ret.' Es ist eine Jüdische Buchdruckereydaselbst augeleget. >

Dyle, Fluß, weicher unweit Genep«, in Bra-bant, entspringet, und sich >.M- unrer-haib Mecheln in die Ruppel eraaußt, undmirdcrseiben hernach in di« Schelde fsilr.Dvtev-Schauz, Evüü tv-Sckanr» Festung»der Fort «m Flusse Ems, in Öst-Frieß»

sau»