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Neue Sammlung (1865)
Entstehung
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370
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Anmerkungen.

zart in Mark erschütternden Tönen (angeblich zn seiner eigenenTodtcnfcier) componirte Segnen; hat ihrer majestätischen, inkeiner Uebcrsctznng nach erreichten, Schönheiten halber zn viel-fachen Versuchen, eine möglichst entsprechende deutsche Nach-bildung zu erzielen, angeregt. Schon im Jahre 1840 43 hatLisco in Berlin an 60 verschiedene Bearbeitungen zusammen-gestcllt. Für eine nur einigermaßen befriedigende Ucbcrsetzungdieser Perle aller Hymnen bleibt die möglichste Einfachheit desAusdruckes bei wortgetreuer Wiedergabe und Nachbildungder Vokalassonanzen, in soweit es die Beschränktheit unsrerdeutschen Sprache gestattet, ein Haupt-Erforderniß, indemgrade auf ihnen der volle, melodische Klang der meisten Versedes Originales beruht, wie wir dies auch in andern Hymnenals: 1-aaiäa 8>or> rsguissoat a. Irrboes wicdcrfindcn. Ang.Wilh. v. Schlegel hat dies sehr wohl gefühlt und in seinerUebcrsctznng, selbst mit Hintansetzung der gebräuchlichen Wert-form Zoren statt Zorn, welches einmal so bei Flcmming vor-kommt, vgl. Briefe A. W. v. Schlegels an mich in: Ein-leitung zn meinen lat- Hymn. re., im ersten Verse gebraucht,um in dem folgenden desO" nicht verloren zn gehen. Ucbri-gcns beziehe ich mich auch hier ans das in den Anmerk. zums>Ias iras«, im eben genannten Werke Gesagte. Als Ver-fasser sind noch genannt worden: der Minoriten - GeneralMathias ab Aqnasparta, Bischof Malabranca v. Ostia, Car-dinal Latinns Frangipani, Bonavcntnra, Bernhard v. Clair-vaux, selbst Gregor der Große.

80. ,Vvs muncki SPSS, dlacia. Wird auch dem Papste Cö-lestin 14 zngeschricben. ek. Monc II 325. Das Gedicht hatnoch mehrere Strophen; schließt aber mit der 7. am bestenab, da die andern auch thcilwcisc Repetitionen enthalten.

00. blxinnmi >1s Larolo älagno. Der Aussage des NM Kir-chcngesang und AlterthumSknndc seiner Vaterstadt hochverdien-ten Herrn Canonicus Kacnzlcr nach, befand sich ans demaachcncr Kornhause, dem alten Rathhansc, eine den ersten VerSdieser Hymne enthaltende Inschrift, welche nach der dabei ste-henden Jahreszahl 1267 ans die Anfertigung derselben im 13.Jahrh. hinwcist; der Verfasser ist unbekannt geblieben. DieForm erinnert sehr an die des »U-ruäa 8ion" von Thomasv. Agnin, und beide dürften deshalb wohl, wie auch Kacnzler(Aachner Zeitung vom 16. März 1857) bemerkt, in einemreciproccn Verhältnisse stehen, so daß nrbs aguonsis das Ur-bild wäre; denn Thomas starb im Jahre 1274; als älteste