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Neue Sammlung (1865)
Entstehung
Seite
265
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14—16. Jahrh.

S65

Ja er naht, ja er naht,Tilgend der Bösen Saat,Guten zur Löhnung;

Hebt des Verzagten Muth,Schenkt dem, der Gutes thut,Himmlische Wohnung!

Was rauh ist ebnet er,

Und nimmt vom Geiste schwerDrückende Leiden;

Lohnet, was rein und gut,Strafet des Bösen Brut,

Billig in Beiden.

Seht, jener König acht,Strenge wohl, doch gerecht,Kommt er zu schlichten.

Sündmensch! ermanne dich,Gottmensch er nahet sich,

Statt Gott zu richten!

4.

1. Des jungen Tages Licht bricht an,

O Führer meiner Lebensbahn,

Verscheuch' durch Deines Glanzes Pracht,Von meinem Geist die dunkle Nacht,

Und lehr' mich meines Gottes Will'nStets gern und willig zu erfüll'n.