Thomas d. Aquino. 211
O mich tränkeDas GeschenkeDeiner Leiden, Heiland Du,
Und am Ende
Gnäd'ger wende
Mir des Himmels Freuden zu!
Thomas v. Aquiikv.
Im Staube tief anbet' ich,Verborg'ne Gottheit, Dich,
Die wahrhaft hier und stetigBarg in dies Zeichen sich.
Mein ganzes Thun und Lassen,Mein ganzes Herz hört Dir,Weil Dich ja zu erfassenSo ganz unmöglich mir.
Gefühl, Geschmack kann lügen,Und täuschen das Gesicht,
Doch sicher kann betrügenEin gläubig Hören nicht.
Drum glaube ich den WortenDes Sohnes immerdar;
Denn Nichts bleibt aller Orten,Wie diese fest und wahr.