Adam v. St. Victor.
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Adam v. St. Victor.
Pfingstlied.
Der Du kamst von Beider Throne,Von dem Vater und dem Sohne,
Und dem Geiste, uns gleich thcner:Gib der Rede Kraft den Zungen,
Und die Geister last durchdrungenSein von Deinem mächt'gen Feuer.
Hehres Licht, so hell und leuchtend.Alle Finsternis; verscheuchendTreibe ans des Herzens Nacht.
Durch Dich wird erst rein das Reine,Sund' und Sündern im VereineTilgt die Flecken Deine Macht.
Wahrheit machst Du kund hieuieden,Und Du zeigst den Weg zum FriedenUnd des Rechtes wahren Pfad;
Vom verkehrten Sinne lenkestAb Du, und dem Guten schenkestJederzeit Du weisen Rath.
Nichts bleibt dunkel, wo Du lehrest,Unrein nichts, wo Du verkehrest,Deine Gegenwart alleinJubelnd unfern Geist erweitertUnd erläutert und erheitertUns in des Gewissens Pein.