Ambrosius.
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Bittgesang um Trockenheit.
Den Himmel deckt der Wolken dunkle Nacht,
Der Tag entflieht, der Sonne heitre PrachtVerschwand, der Sterne leuchtend Heer,
4 Des Mondes Strahl erfreut uns, ach! nicht mehr!Die schwüle Luft durchzittert feur'ge Gluth;
Die Axe bebt, auf der der Erdball ruht;
Vom Himmel hallt des Donners dumpfer Schlag,
8 Als ob zersprengt der Welten Fuge brach.
Der Regen schwellt des Meeres Wogen auf,
Die Dämme sprengt ihr ungehemmter Lauf,
Die Erde wird tobender Wasser Spiel,
12 Durch Feld und Flur streicht irr' des Schiffers Kiel.Vergebens sucht der Schiffer nach dem Port,
Der sichern Bucht heimlichen Zufluchtsort;
Ein Fremdling selbst in Weinberg und Geheg,
16 Steu'rt er durchs Erndtefeld verwirrt das Fahrzeug weg.Der Landmann, sieht mit thränenvollem BlickNach seiner Mühen feuchtem Grab zurück.
Der Erndte Lust, der Saaten Stolz und Kraft:
20 Sein Hab und Gut hat ihm die Fluth gerafft!
Der Häuser Gipfel ragen aus dem Meer,
Das Wasser deckt die Berge rings umher,
Und zwischen Vögeln, schüchtern, sangesstumm,
24 Treibt sich der Fisch auf morschem Dach herum.
Dort hängt ein Nest am umgestürzten Baum,