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Neue Sammlung (1865)
Entstehung
Seite
41
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Ambrosius.

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Doch gegen sie thut Petri MundDes Wunders Krast und Zeichen kund,Und zeigt, nach Joels Zeugnis;, frei,Wie falsch der Falschen Rede sei!

Gott Vater, Dir sei Ruhm rc.

Bittgesang um Regen. >

Die Flur erstarrt in Sommergluth und Staub,Der Grund erklafft, sengender Dürre Raub,

Kein Tropfen Thau erquickt das öde Land,

4 Der Blüthen Duft, der Wiesen Amuuth schwand.Die Erde dürstet, allen Thaucs baar,

Die Quelle sieget, Fluß und Ströme gar,

Der Acker kennt nicht Pflug noch Saaten mehr,

8 Und gähnt zerborsten, wild und wüst umher.

Der Sonne Strahl entsendet glüh'ndcn Brand,Hinstürzt der Vogel und des Laubdach>F WandLäßt müde Wandrer, denen staub'ger Schmutz12 Die trockne Lippe decket, ohne Schutz.

Der Thicrc Schaar gesperrten Mundes steht,Voni heißen Hauch des Windes angeweht,

Und offen hält der Vogel ihn im Flug,

16 Den Durst zu stillen, leider! nur ein Trug!

Der flüchtige Hirsch mit seinen Jungen dort