Druckschrift 
Neue Sammlung (1865)
Entstehung
Seite
35
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Ambrosius.

Nun flehen wir: o lenke DuDir unser Sinn- und Denken zu,Daß fernerhin stets unser HerzNicht kenne der Verderbnis; Schmerz!

O st e r g e s a n g.

Dem Mahl des Lammes nahen wirIm weißen Festgewande hier,

Und nach dem Gang durch» rothe MeerSingen wir Christo Lob und Ehr.

Der mit der Himmelsliebe GluthDarreichet uns sein heilig Blut,

Und seinen hehren Leib sogarZum Liebesopfer bringet dar.

Der Todesengel flieht entsetztDer Thüre Pfosten, blutbenetzt,

Und des getheilten MeeresschlundVersenkt den Feind in seinen Grund.

Das Osterlamm ist jetzt der Christ,

Der auch das Oster-Opfer ist,

Und für die Herzen, keusch und rein,

Das ungesäuerte Brod allein.