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Steinhöwels Äsop
Entstehung
Seite
342
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als er sie alle sieht unmuotig und trurig syn, wondert er, waz nttwerSachen inen w'ärent zuogestanden, darumb sie in truren stuonden. Aberda was kainer, der im die Ursache ieres trurens getorste sagen. Ze letztainer, der fryers gemütes waz, sprach zuo im: Dyn wyb sagt von dir,du habist kamen. Da ward der iüngling freilich und sprach: In kamenweg sol dise ursach uns bekümern oder unser wirtschaft zerstören,deren klage wärt lychte entschuldigung. Und so sie alle gelych obdem tisch saßen, frowen und man, und vil nach gar geeßen betten,stat der iüngling uff und spricht: Liehen fründ, ich merke, daz ich inainer sack würde gcsclmldigct; ob die war sye, darüber will ich üchlaßen erkennen. Damit zocii er uß ain große wer und wol erzügtenstrytkolben (wann er bette kurezo klaider an) und leget in uff dentisch, damit er menglichen frowen und man beweget, die ding ze senkenund von der größy ze reden. Do fraget der Jüngling, ob er ze schul-digen oder ze verwerfend wäre. Der merer tail der frowen wonschtent,daz iere mau so vil hettent, vil der mann bekanten, daz sie von sölli-chem liusraut überwonden werent, und keilen sich alle gegen derfrowen und strafften sie scliwarlich umb iere torhait. Do sprach sietrüczlicli: Warumb straffen ir mich? unser escl, den ich nun nächstindem göw gesenhen, ist doch ain unvernünfftigs tier, und hat wolain so langen [264 b ] und großen, und zöget das mit gestrektem arm,so ist diser myn man ain vernünftiger mensch, und bat hart halb so vil.Darhy ward ir torhait gemerket, daz sie mainet. daz die menschen,umb daz sie vernünftig sint, größere soltent waffen haben, wann dieunvernünftigen tier.

Entschuldigung schrybens lyclifertiger schinipfred.

Do ich aber dise fabel oder schimpfredc ains tails beschribenbette, nit uß aigner naigung wypliche zucht und ccr, deren verpflichtendienen ich allzyt syn wil, in aincherlay weg ze heriiren, sonder ußbewegnus der hochberümten Pogii und anderer, die söllicher schimpf-red umb straff der waichmütigern frowen on zal vil geseezet haben,bedachte ich, wie myn mainung in dem ansang dises büchlins fründze machen und gunst ze erweken gestanden wäre durch beschrybungder menschlichen mangerlay wesens und Sitten und nun in die redevon den listen der frowen gefallen wäre, darvon wyplichs raines gemütetwan wider nicht möchte bewegt werden, daz ich über alle ding gernvermyden wil, und ließe ze band die federn fallen. Und darumb daz