im von den puren beschenhen, und gieng in grimmen zorn an die end,do im das bescbenlien was, und würget die schauff, zerströwet die hir-ten und wütet in die puren, die es geschlagen betten, und verwüstetiemerlich alles, das es möcht verderben. Die puren besorgten sieh allund betten den schaden gern verachtet, daz sie nun des lebens gesi-chert weren. Do sprach das pauthier senftmütiglich zuo in: Ich hinwol yngedenk, welch! mich mit kolben band geschlagen, welch! michmit stainen geworffen band, weihe mich übel gehandelt band, welkerser uff mich geylet hat, welher mir das brot gebotten hat. Ich binaber wider körnen, mich an denen ze rechen, die nach mynem tod hantgestellet. Dise fabel söllent die untrüwen bösen und verworren men-schen hören, daz si ander lüt nit laidigen, daz die räch nit über siekörnen werde.
66. Fabula vi de fervecibus et lanio. 1
Parentes vel amici, qui sibi non consentiunt bene, male intereunt.De hoc audi fabulam. - Verveces in collecto cum essent una cum arie-tibus, lanium videntes inter se intrare dissimulaverunt. [135 a ] Cumautem unum ex se cernerent mortifera manu lanii teneri, trahi et inter-fici, etiam nec sic timuerunt, sed inter se incaute dicebant: Hunc teti-git et te dimittamus, trahat quem trahat. Novissime remansit unus,cum et ipse similiter se trahi videret, se dixisse lanio fertur: Dignesumus laniati singillatim ah uno, qui hoc non prospeximus, dum esse-mus simul et te in medio nostro positum aspeximus et capitivis impul-sionibus quassatum, confractumque non occidimus. Hec fabula narrathunc consummi a malo, qui se in vita non tutaverit.
Die vi fabel von dem meczger und den widern.
Wa gesypt oder suos guot fründ nit in getrüwer ainikait lebent,die müßen vergan, als uns dise fabel bewyset. Do die bök und widerby ainander gesammet waren, sahen sie ainen meczger zuo inen körnen,der gieng under inen und grif sy, welher im gefiele. Daz verbeugtensie und steifen sich nit wider in. [135 b ] Da sie fürbas sahen, daz erainen von inen zoch mit fraissamer liand und in tötet und meczget,
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1 IV, 6. Hammel und metzger, Romulus 4, 6.