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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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521
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ligsten Eid leisten zu lassen, daß wir unS lieber unter dem Schultedes Hagelsberges begraben lassen, als eine dem preußischen Offi-zier chrenwidrige Kapitulation eingehen zu wollen.

Hagelsberg, den 23. Mai 1807.

von Horn,

Major im Regiment Courbiere."

Diese Kundgebungen, wenn auch nur eines Theiles derGarnison, bestärkten die Beharrlichkeit des Gouverneurs in seinenForderungen, so daß sich bei der Hartnäckigkeit des Parlamentairsdie Unterhandlungen zerschlugen, und der Gouverneur Abends1 Uhr 40 Minuten nach Neu-Fahrwasser telegraphirte:

Kapitulation ist abgebrochen. Geben Sie Acht."

Bereits waren die gemessensten Verfügungen zur weiternVertheidigung für alle Werke erlassen, als gegen 10 Uhr Abendsdie Unterhandlungen von französischer Seite wieder angeknüpftwurden.

Am 24. Mai. Während des ganzen Tages stritt man sichwegen der Bedingungen. Die Franzosen wollten den freien Ab-zug durchaus nicht zugestehen.

Am 25. Mai. Am Morgen telegraphirte der Gouverneur

nach Neu-Fahrwasser:

Unterhandlungen vorgestern Abend spät französischer Scitswieder angeknüpft; sind aber noch nicht einig."

Gegen Abend kam man endlich über die Bedingungen insReine und der Telegraph meldete nach Neu-Fahrwasser:

Ohne Pulver, das mir nicht verschafft worden, Kapitula-tion abgeschlossen, wenn nicht bis morgen Mittag Entsatz kommt.W» nicht, marschire ich Mittwoch mit Ober- und Untergewehrnebst 2 Geschützen über die Nehrung nach Pillau. Die Garnison^rs ein Jahr lang nicht dienen."

Auf diese Nachricht begann der General Kaininskoi seineTruppen einschiffen zu lassen und segelte noch in der Nachtab. Obgleich der General und der eingetroffene englische Ge-N General - Lieutenant Lord Hutchinson, dem Oberstenchüler das schriftliche Gutachten ertheilt hatten, daß es noth-wendig sei, den Posten von dien-Fahrwasser, mit dessen Besitz