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dadurch ganz bekannt, ich auch nur bis Mittwoch spätestens Pul-ver habe, ich mit dem Feinde abgemacht, bis morgen Abend nichtzu schießen, wo Antwort von Napoleon zurück sein kann, aus dieich nur meine Bedingungen gründen kann- Werden die ange-nommen und bin ich nicht bis Mittwoch Mittag entsetzt, so lasse
ich mich in Kapitulation ein."
Abends 6 Uhr telegraphirte der Gouverneur weiter:
„Ich übergebe Donnerstag das Olivaer-Thor und marschireFreitag ab; ohne diese Bedingung muß ich schon Montag kapi-tuliren."
Die Lage von Weichselmünde und Neu-Fahrwasser wurdehierdurch sehr bedenklich. Der Feind konnte nach Uebergabe derFestung alle seine Kräfte gegen diese beiden Punkte wenden, diedurchaus nicht im Stande waren, einem regelmäßigen Angriffelange zu widerstehen. Eine Vertheidigung der Truppen des Ge-nerals Kaminskoi in dem weitläuftigen und schwachen Retranche-ment von Neu-Fahrwasser schien auf länger als auf einige Tagenicht wohl denkbar. Weichselmünde, zu dessen gehöriger Besatzungder Kommandant 1500 Mann für nothwendig erachtete, zähltenur 622 Mann.') Mit Victualien und Fleisch war das Fortnoch auf 3 Monate, mit Munition und Mehl auf 3 Wochenversehen. Durch die Thätigkeit des Ingenieur-Lieutenants Jach-nick waren die Werke so weit in Stand gesetzt worden, daß siean sich bei vollständiger Besatzung langen Widerstand hätten lei-sten können; bei der geringen Besatzung glaubte der Kommandantaber höchstens 14 Tage den überlegenen Kräften des Feindes wi-derstehen zu können. Ein Bombardement würde in den engenRäumen fürchterliche Verheerungen angerichtet und die Besatzungbald ihrer Vorräthe beraubt haben; auch wirkte der einige hun-dert Schritt auf der Nehrung vorliegende Wald höchst ungünstig
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1) Vom Reservebataillon Manstein noch.
2 Kompagnien des 3. Musketierbats. v. Treskow .2 Kompagnien des Nenmärkischen ReservebatS. . .1 Jnvalidenkompagnie.
182 Mann,207 .
193 -
40 -
622 Mann.