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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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Demontirbatterien der zweiten Parallele waren erst eröffnet wor-den, nachdem die Angriffs-Arbeiten fast bis zur dritten Parallelevorgeschritten waren, und hatten, nur von wenigen Wurfbatterienunterstützt, die Artillerie der angegriffenen Front nicht außer Tä-tigkeit setzen können. Ebenso war es unzweckmäßig, den größtenTheil der Wurfbatterien so lange gegen die Stadt wirken zu lassen,da man sich sehr bald überzeugt haben mußte, daß der Erfolgweder in materieller, noch in moralischer Beziehung den Erwar-tungen entsprach. Dieses Verhalten der Belagerungs-Artillerieaber hatte es allein möglich gemacht, daß der Vertheidiger sichnicht nur bis zuletzt Wurfgeschütze, sondern auch Kanonen ansallen angegriffenen Werken, namentlich auf der die angegriffeneFace des Bastions Jerusalem vertheidigenden Flanke erhalten hatte.Durch die Vernachlässigung der Rikochettbatterien war die Hohl-traverse nach Erbauung der dritten Parallele noch intakt, washauptsächlich den Zeitverlust bis zur Vollendung des Kouronne-ments veranlaßte. Nach der Herstellung desselben mußten aberdurchaus von der Artillerie Vorkehrungen getroffen werden, umdie ferneren Fortschritte des Ingenieurs gegen die Festungs-Ar-tillerie in Schutz zu nehmen. Hierzu gehörte 1) die Anlage einerHaubitzbatterie vor dem ausspringenden Winkel des Ravelins Ha-gel, um die Hohltraverse in Bresche zu legen. Breschbatteriengegen die Eskarpe der angegriffenen Front wurden durch derenAusführung in Erde unnölhig; dagegen war 2) die Anlage einerKontrebatterie, der rechten Flanke des Bastions Schütz gegenüber,da wo man sich mit der Aufstellung einer einzigen Haubitze be-gnügte, durchaus erforderlich. Selbst wenn die Gestaltung desTerrains diesem Unternehmen Schwierigkeiten in den Weg legte,so konnte sie die Unterlassung dieser Maßregel nicht rechtfertigen.Von der einen Haubitze an der Stelle der Kontrebatterie konnteman unmöglich erwarten, sie werde den gedeckten Weg vor Ba-stion Jerusalem beherrschen, die Hohltraverse in Bresche legen unddie Flanke Schütz demontiren. Der Verlaus der Begebenheitenzeigte deshalb auch, daß die Sappen-Arbeiten bis zum Fuß derEskarpe und die Vorbereitungen zum Sturm nur mit großemVerlust an Menschen und Zeit, so wie mit der größten Aufopfe-