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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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den bei sich habenden Truppen vorgegangen; die Vorposten beiVoglers. Da die verheißenen Verstärkungen noch nicht einge-trvffeu, auch der General Kaminskoi am 10. noch nicht abgesegeltwar, blieb man an diesem Tage halten und rückte am 11. nurmit der Infanterie bis Voglers in eine verdeckte Stellung vor,während die gcsammte Kavallerie, sämmtliche Schützen und 100Freiwillige des Infanterie-Regiments Plötz in 3 Abtheilungenzur Beschäftigung und Rekognoszirung des Feindes weiter ver-gingen. Ein dichter Nebel verhinderte jede Einsicht in die feind-liche Aufstellung; jedoch erfuhr man, daß der Feind mit 400 M.Infanterie und 200 Pferden bei Kahiberg stehe und nicht ver-schanzt sei. Am 11. trafen die 300 Mann der Pillauer Gar-nison und die Schwadron von Königin-Dragonern ein, und end-lich am 12. auch das Füsilier-Bat. Bülow, theils von Rosenbergunmittelbar, theils von Neutief, wohin ein Theil verschlagen wo»den war. Ebenso langten die Lebensmittel für einige Tage an.Der englische Lieutenant Olfielv mit den preußischen bewaffnetenSchiffen und einigen kleinen Fahrzeugen sollte den Marsch kot-toyiren.

Verpflegt bis zum l4. brach der Oberst Bülow am 13. um6 Uhr Morgens von Voglers aus und rückte in drei Kolonnenvor: die eine Kolonne dicht am Secstrande, die andre auf demRücken der Dünen, die dritte in der Mitte in gleichem Abstandevon den beiden Ersten, während die Jäger, Schützen und das2. Bataillon Plötz den Haffstrand beobachteten. Der Feind hieltbei Kahlberg mit dem Gros nicht Stand und zog ohne Gefechtab; die geringe zurückgelassene Kavallerie wurde verjagt und bisBodenwinkel verfolgt. In der Nacht standen die preußischen Ka-vallerie-Posten ^ Meile diesseits Bodenwinkel, die Infanterie-Postenrückwärts von Lieb quer durch den Wald nach dem Seestrande,das Gros auf den Höhen bei Kahlberg hinter dem Walde, mitden Flügeln an beiden Wassern.

Der Oberst Bülow hatte von der Expedition des GeneralsKaminskoi nicht die geringste Nachricht, und glaubte, daß dieselbebei dem stürmischen Wetter wohl noch nicht völlig bei Neu-Fah»wasser eingetroffen sein möchte. Es schien ihm somit bedenklich,