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zu haben. Eine Macht von 7000 Mann war nicht geeignet, denAngriff auf dem linken Ufer durchzuführen; geschah dies abernicht, so war zufolge der Disposition der Rückzug nach Neu-Fahrwasser aufs Aenßerste gefährdet, während eine Vereinigungmit der Garnison Danzigs, sobald die Verbindung mit der Seenicht gewonnen worden war, mithin keine Zufuhr von Munitionmöglich wurde, den Fall der Festung nicht verschieben konnte.Waren die Entsatztruppen so stark, daß sie es mit dem Belage-rungs-Korps anfnehmen konnten, dann nur war der Angriff aufdem linken Weichsel-Ufer der nächste zum Ziele und führte in derkürzesten Zeit zur Entscheidung.
Am 15. Mai. Bereits in der Nacht zum 15. waren dieEntsatztruppen nach Weichselmünde übergesetzt worden. ES nahmdies viel Zeit fort; ebenso das Debouschiren der Kolonnen ausdem engen Fort, so daß der Angriff, statt um 3 Uhr, erst eineStunde später bei Hellem Tage erfolgen konnte.
Das Terrain vor Weichselmünde bot der Vertheidigung diegrößten Vortheile dar. Ein dichter, mit Bernsteingruben undSumpfstellen durchsetzter Wald umgab das Fort auf Büchsen-schußweite, und war von den Franzosen verschanzt, verhauen undstark beseht worden. Vergebens hatte der Kommandant vonWeichselmünde, der Oberst Schaper, gestützt auf das Reglement, seitMonaten gebeten, den Wald bis auf 800 Schritt vom GlacisHerrn,kerhaiien zu dürfen; man hatte damit gezögert, weil aller-dings der Wald auf der Nehrung zur Festhaltung des Dünen-sandes von besonderem Werthe ist, und man nicht geglaubt hatte,die Nehrung so bald zu verlieren. Dieses Waldes mußte mansich zuerst bemächtigen, um auf dem rechten Ufer der Weichselgegen den Schuten-Damm und den Holm Vorgehen zu können.
3» Betracht dieser Lokalität war folgende Angriffs-Dispo-sition ertheilt worden:
„Die 1. Kolonne unter dem General-Major Arseniew(geführt vom preußischen Lieutenant Perbandt),das Nowaginskische Musketier-Regiment,
2 Bataillone des Tobolskischen Musketier-Regts.,das Füsilier-Bataillon Schachtmever,
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