Dagegen gelang es dem Feinde, die halben Parallelen zwi-schm der zweiten und dritten Parallele des Haupt-'Angriffs mit3 Mörsern, 3 —12pfündern und I Haubitze zu armiren. Auch dieArbeiten an der unteren Weichsel hatten einen guten Fortgang.')
Die Lieutenants Ziegler und Diericke HI. vom 3. Mnske-tierbat. Besser starben an diesem Tage an ihren Wunden.
Am 28. April. Am Morgen sah man, daß der Belagererin der verflossenen Nacht den rechten Flügel der dritten Paralleleverlängert und mit der Vervollständigung der ganzen Paralleleso weit vorgeschritten war, daß sie allerwärts eine genügendeDeckung gewährte.
Den Tag über war das Feuer des Belagerers wieder äußerstheftig; die Scharten der Hagelsberger Front wurden zerstört, meh-rere Geschütze demontirt und die Epaulements gegen den Stolzen-berg stark beschädigt. In der Stadt richtete das Bombardementverhältnißmäßig weniger Schaden an.
Die Arbeiten wurden von beiden Seiten nach Umständenfortgesetzt. Der Belagerer beschäftigte sich vorzüglich mit der Er-weiterung und Vervollständigung seiner dritten Parallele, wobei erAbends II Uhr durch einen starken Ausfall unterbrochen wurde-In Folge eines Kriegsrathes sollten nach der Disposition desGenerals Laurens, durch 3 Bataillone unter den Majors Schme-liug, WostrowSky und Kamptz, die Flügel und das Centrnm derdritten Parallele zugleich angegriffen, die Tranchee-Wache nebstArbeitern vertrieben, und die Parallele so wie die rückwärtigenKommunikationen durch 600 Mann zerstört werden. Der An-griff wurde indessen von Hause aus nicht gleichzeitig von denverschiedenen Abtheilungen ausgeführt. Das rechte Flügelbataillonkam mit dem Feinde zuerst an einander, wurde von einem TheileUs 19. Linien-Regiments, unter Leitung des Tranchee-Kom-
t) Nach Mathieu Dumas I'. 18. PU.A. Ibt und nach Nibuatnias (St.Aubin) pu,!;. NI soll sich der Bataillonsches vom Genie, Sabatier, durchein Detaschement der untersten Holmspitze bemächtigt und diese durch eineCoupure isoiirt, auch zur unmittelbaren Verbindung beider Ufer die Erbauungvon Schiffbrücken begonnen haben. — An keinem andern Ort geschieht dieserArbeiten eine Erwähnung.