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Am 30. März. Auch an diesem Tage, am zweiten Oster-feiertage, verhielt sich der Feind ruhig, so daß die Armirungs- ^Arbeiten ungehindert fortgesetzt werden konnten. ^
Am 31. März. Nachdem den Tag über der Belagerer ^
sich ruhig gehalten hatte, begann er gegen Abend die Rückforter ?
Schanze mit 1 Haubitze und 2 Kanonen zu beschießen, doch ohne ^erheblichen Erfolg. ^
Am 1. April. An diesem Tage wurde die Beschießungfortgesetzt und die Schanze noch durch Infanterie angegriffen.
Die russische Besatzung vertheidigte sich hartnäckig und vertriebdie angreifende Infanterie mit dem Bajonett, verlor jedoch da- ^bei einen Offizier und mehrere Mann, welche aus dem Platzeblieben; >5 Russen wurden verwundet; der preußische Artillerie-Offizier in der Schanze, der Hanptmann Fiebig, verlor ein Bei»und starb nach der Amputation.
Auf der andern Seite der Stadt ließ der M- Lefebvre einenallgemeinen Angriff gegen die außerhalb des Retranchements be-findlichen Vorposten der Besatzung machen, und verdrängte sicnicht blos ans Stolzenberg, Schidlitz, Zigankendorf und Aller-Engel, sondern versuchte auch, mit 2 leichten Geschützen sich 600Schritt vor dem Hagelsberg festzusetzen. Die Besatzung trieb dieFeinde zweimal zurück, wobei sich die Kavallerie, besonders derLieutenant Barnikow I., der in ein badensches Bataillon einhieb,auszeichnete, und 1 Offizier und über 40 Mann zu Gefangenenmachte. Im Ganzen brachte man 89 Gefangene zurück, mußteaber nach 7 ständigem Gefechte und mit Verlust von 7'» Verwun-deten dem Gegner das Terrain außerhalb des Kanonenschussesüberlassen.
Während die Besatzung in der darauf folgenden Nacht eifrigbeschäftigt war, eine Fleschc vor dem Olivaer-Thore, so wie rasRetranchement zwischen dem Ganskrnge und dem Weichseldammezu vollenden, hatte der Belagerer, zur Behauptung des glücklicheroberten Terrains, sofort die erste Parallele auf dem Theile derZigankenberge begonnen, der jenseits des Lehmgrundes liegt. 4
t) S. Plan XIII I>.