70 Mann und einen der beiden .! Pfänder, welchen ein aus Pole»gebürtiger Trainknecht auf dem Damme am Sasper-See ab-sichtlich uiiigeworsen und den Franzosen in die Hände gespielthatte. —
So endete dieser allgemeine Ausfall auch hier, ohne dieHaupt-Absicht erreicht zu haben, wenn schon den Truppen desBelagerungskorps ein nicht unerheblicher Verlust zugefügt wor-den war.
Während des Gefechtes war der General Laurens mit denersten beiden Kompagnien russischer Infanterie, von Pillau kom-mend, in Neu-Fahrwasser gelandet. Ein Schiff mit zwei ande-ren Kompagnien war in der Nacht abgekommen. —
Um dem rechten Flügel der Vorposten mehr Halt zu geben,wurde im Laufe dieses Tages die Wiederherstellung der kleinenKalkschanze begonnen.
Am 27. März. Die Einschließungstruppen hielten sich andiesem Tage, dem Charsreitage, ganz ruhig. Von Seiten der Be-lagerten wurden die noch nicht vollendeten Arbeiten der fortifika-lorischeii Armirung fortgesetzt.
Am 28. März. Die französische Besatzung der Nehrungdrängte von Neufehr über Heubude gegen Weichselmünde undden Kreit, dem Ganskruge gegenüber, vor, wurde aber von ei-niger Infanterie, den Kosaken und Geschützen beim Ganskrugezurückgetrieben; jedoch behielten die Franzosen Heubude besetzt undPvstirten Schützen längs des Weichseldammes. Von Seiten derBesatzung wurde thätig an der Armirung weiter gearbeitet, undin der folgenden Nacht die Dalkenschanzc an der Weichsel, Heu-bude gegenüber, vollendet und das Retranchement am Ganskrugeverstärkt.
Am 20. März. Im Laufe dieses Tages, als am erstenLsierfeiertage, fiel zwischen den Truppen nichts von Bedeutungvor. Gegen Abend langte der Fürst Tscherbatow mit den beidenübrigen Bataillonen russischer Truppen, und der Major Kamptzmit den, bei dem Verlust der Nehrung nach Pillau abgedrängten,'ii>0 Infanteristen und 42 Kürassieren des Rouquetteschen Korps>» Danzig an.