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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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Wagen spannen, und einen Transport nach dem andern zur Ar-mee spcdiren, um diese dadurch gleichzeitig mit Fleisch und Brodzu verpflegen. Man ging auf diesen Vorschlag nicht ein, zun,Theil auch wohl mit, weil man nicht einsah, daß der Krieg jPreußen auch für die künftige Sicherheit des russischen Reichesein Interesse habe.

Bei dem L'Estocqschen Korps war, außer kleinen Vorposten-Neckereien, Alles ruhig verblieben. Die Franzosen verschanztensich in der Neustadt Braunsberg. Ihnen gegenüber hatte mandie Brücke beim Einsiedelkruge abgebrochen und Brustwehren für !die Schützen dahinter aufgeworfen. !

Nach der Räumung des rechten Ufers der Passarge ani12. März durch die Franzosen, hatte der Major Pfuel die Hu-sarenposten bis Wuhsen, Basten und Krickhausen gegen den Ueber-gang von Spanden vorgeschoben, doch gestattete der Feind nichtdie Besetzung des Dorfes Wuhsen, welches zum Unheil für dieBewohner, die von den Franzosen rein ausgeplündert wurden,nunmehr der fortgesetzte Zankapfel beider Parteien, und dahermeistens unbesetzt blieb.

Der Befehl des Generals Bennigsen, daß der General L'Estocqam 17. März den Feind auf dem rechten Flügel in Schach hal-ten solle, während Seitens der russischen Armee ein Angriff aufGuttstadt und ein Vorgehen auf Liebstadt stattfinden solle, brachteeine augenblickliche Störung der Ruhe hervor. Die Vorposten-Brigaden des Generals Stutterheim, des Oberst-Lts. Massenbachund des Majors Pfuel, so wie die Division Rembow, mußtentheils über Wormditt, theils über Mchlsack am 17. früh vorrücken,um den Feind bei Boarden, Spanden, Alken und Sportehnenzu allarmiren, und durch viele Bewegungen, Zeigen mehrerer Ko-lonnen, ihm Besorgnisse für diese Punkte einzuflößen; das Soutiender Vorposten sollte bereit sein, die erforderliche Unterstützung zugewähren. Der Feind hatte in der Nacht den bisher noch aufdem rechten Ufer sestgehaltenen Posten von Kalkstein geräumt, undvermied es absichtlich, ein Gefecht anzunehmen. Als am Vormit-tag ein Schreiben des Generals Bennigsen einlief, nach welchem