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rückte gegen den Guber rechts und links der Straßen von Dreng-furth nach Rastenbnrg und Schippenbeil vor. Der GeneralKlüchzner wurde von Lotzen nach Angerburg, der General Plötz vonOlschöwen zwischen Rhein und Arys nach Lötzen, und der OberstMaltzahn von Zierspinteu nach Olschöwen gezogen, das Haupt-quartier nach Drengfurth verlegt. Die unter Führung des Lieuten.Kurssel vom General Burhöwden eingetroffenen Kosaken mußtendie Anwesenheit der russischen Armee glauben machen. —
Am 9. wurde eine Kavallerie-Abtheilung vorgesandt, umüber die seindliche Stärke und Aufstellung Kenntlich zu verschaf-fen; sie stieß erst am 10. zwischen Barthen und Schippenbeilauf den Feind, und warf ihn auf letzteren Ort zurück, brachteaber keine genügende Auskunft, da sie zu schwach war, um sichweiter vorzuwagen. ES sollte nun Schippenbeil besetzt werden, umgestützt auf diesen Posten, die Kavallerie-Patrouillen weiter vor-treiben zu können, zugleich aber auch einen Nebergangspunkt überdie Alle zu gewinnen, von welchem aus man in die rechte Flankedes gegen Königsberg operirenden Feindes Vorgehen konnte. EinDetaschement von 150 Freiwilligen des Füsilierbats. Stutterhermund 30 Husaren ging unter dem Hauptmann Krauseneck nocham 10. vor, fand aber Schippenbeil bereits zu stark vom Feindebesetzt, und postirte sich in Leunenburg am llebergang über denZain- und den Guberfluß aus der Straße nach Schippenbeil.
Der General L'Estocq wurde indessen sowohl von Seitendes Königs als des Generals Rüchel gedrängt, Königsberg durchein Vorgeheit in die rechte Flanke des Feindes zu schützen. DerGeneral Prittwitz erhielt daher den Befehl, mit seiner Borposten-Brigade — dem Füsilierbat. Stuttecheim, 5 Schwadr. Prittwitz-Husaren und -s reit. Batterie Sowinski — unterstützt durch dasDragoner-Regiment Baczko, eine Rekognoszirung gegen Schip-penbeil zu unternehmen, und nach Ermessen über den Ort hinausvorzugehen, während die übrigen Brigaden sich bereit halten soll-ten, zu folgen.
Am 11. Januar in der Nacht um 3 Uhr marschirte derGeneral Prittwitz von Barthen ab, und ging über Loewensteinauf Schippenbeil vor, während das Detaschement aus Leunenburg