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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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An diesem letzter» Tage rückte ein Detaschement deS M. Ney,der bis Neidenburg vorgegangen war, über Willenberg auf Gr.Schimanen, wo der General Esebeck, um den Truppen, die inder Nacht vorwärts Ortelsburg gestanden hatten, den Rückzugzu erleichtern, mehrere Stunden lang im heftigsten Geschützfeuer,das er nicht beantworten konnte, stehen blieb, so den Feind auf-hielt, und sich dann in größter Ordnung auf das ihm von Or-telsburg entgegengesandte Soutien zurückzog.

Am 3l. Dezember wurde der Rückzug von Rheinswein aufSensburg fortgesetzt. Die Arriergarde wurde ernsthaft gedrängt,setzte sich aber hinter dem Defilee von Sorquitten auf demWege von Sensburg nach Bischofsburg wies den Feind hierzurück, und wurde nicht weiter beunruhigt. Der General Plötzmarschirte nach Nikolaiken zur Deckung der linken Flanke desHaupt-Korps.

Am 2. Januar 1807 erreichte man Rastenburg, und am3. die Gegend von Angerburg, wo das Korps nun folgendeStellung bezog:

Die Brigaden Diericke und Rembow und die Reserve-Ka-vallerie in und um Angerburg.

Die Vorposten-Brigaden Prittwitz und Auer vorwärts An-gerburg; die Vorpostenkette von Räude und Nordenburg in derrechten Flanke, über Klein - Bajohren, Wolfshagen, Drengfurth,nach Groß-S.chülzen, aus Rosengarten; die Brigade Bülow zumSoutien bei Engelstein; die Brigade Esebeck zum Repli bei Thier-garten.

Sammelplatz des Korps zwischen Angerburg und Studlichen-

Das Seiten-Korps des Generals Plötz hielt bei eintreten-dem Frost die Gegend von Nikolaiken, Takten und Rhein zurBeobachtung nur mit Kavallerie - Detaschements besetzt; die De-fileen von Grünwalde und Schimonken mit gemischten Detasche-ments, während das Gros, durch Desertion auf etwa 1000 Manngeschmolzen, bei Ollschöwen dahinter kantonirte, um nach den Um-ständen sich gegen das Eine oder das Andere der vorliegendenDefileen zu wenden.

Ein Detaschement unter dem Obersten Maltzahn das