23
^ M'
«j.
>ch ii>rttilU j
«Ar
Zk>>»k» Sitz!lni LtimtzL>l!izlttRum zikm «j>iS »hrbmiLliljllkLsmwi W
iitilü?
,«!-cWP^ b
ju!>!l^LcstS k')!,,«»!'l
e cigil"''
sck ^.Oi»l>"
mandeurs waren nicht an ein gehöriges Zusammenwirken derverschiedenen Waffen gewöhnt, so daß, wenn auch die ausgezeich-nete Tapferkeit und die Ausdauer der Truppen, selbst im Augen-blick der höchsten Gefahr, eine totale Niederlage der Armee meistverhüteten, es den Russen wiederum doch auch seltener, als esunter andern Umständen der Fall gewesen wäre, gelang, denSieg an ihre Fahnen zu fesseln, und noch seltener einen errun-genen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners zu benutzen, in-dem beim Beginn der Verfolgung die mangelhaften Formationen,mehr aber noch die elenden Verpflegungseinrichtungen, am schärf-sten hervortraten.
Die Lagerung der russischen Truppen geschah unter Zel-ten, die den preußischen ähnlich waren; nur die Jäger und dieirreguläre Kavallerie führten keine Zelte mit sich, besaßen abereine große Geschicklichkeit, sich bei einigem Stillstand Erdhüttenzu bauen. Durch diese Zeltlageruug wurde der Troß der Armeeebenfalls sehr bedeutend, wenn gleich weniger beschwerlich als beider preußischen Armee, da die bessere Bekleidung des russischenSoldaten, besonders der Besitz von Mänteln, nicht in so hohemGrade an die Mitführung von Zelten band. Die Bagage einesInfanterie-Regiments bestand etatsmäßig aus 54 Wagen undKarren, nämlich: 1 Kirchenwagen — zum Transport der Feld-kirche, ein großes Zelt — 1 Kassen-, 1 Artell-, 1 Kanzlei-,1 Apotheken-, 13 Proviant-, 12 Kranken-, 12 Zeltwagen und12 Munitionskarren, im Ganzen mit 166 Pferden bespannt, zuwelchen noch 159 Offizierpferde kamen, so daß also das Regi-ment über 300 Pferde mit sich führte. —
Dies die ungefähre Beschaffenheit der damaligen russischenArmee, insoweit sie uns überliefert worden ist. —
Rußland hatte nach der eigenen Angabe sehr bedeutendeRüstungen begonnen, jedoch war es noch nicht gelungen, dieLücken auszufüllen, welche das Jahr 1805 der Armee verursachthatte. Zunächst stand am 1. November an der russischen Grenzezum Vormarsch bereit, die Armee des Generals der Kavalleriev. Bennigsen, die nach dem, dem Könige durch den in dasHauptquartier kommandirten preußischen General Chlebowski, ein-