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ganzen kleinen Krieg, wozu sie durch die eigen ihümliche großeOricntirungsgabe und durch die Beschaffenheit ihrer Pferde mehrals irgend eine, noch so trefflich ausgebildete Truppe europäischerMächte brauHmr waren. Wenn die Kosaken daher auch in derSchlacht keinen besondcm Einfluß äußern konnten, so waren siedoch nach der Schlacht, zur Verfolgung des Feindes, zum Sicher-heitsdienst, zum Rekognosciren, zum Beunruhigen des Feindes rc.von unberechenbarem Nutzen. —
Die Elementartaktik der Russen kannte zur Zeit ziem-lich alle Formationen und Evolutionen des preußischen Regle-ments. Die Evolutionen wurden zwar in einem schnellen Schritt,aber nicht mit der Präcision wie bei den Preußen ausgeführt,und alle größeren Bewegungen mit großer Schwerfälligkeit undLangsamkeit. Vom zerstreuten Gefecht hielten die Russen garnichts, von dem Massenfeuer der Linie wenig, aber desto mehrvon dem Angriff mit dem Bajonett. Benutzung des Terrainswar ihnen ziemlich unbekannt, und selbst unter ihren höheren undGeneralstabs-Offizieren befanden sich nur wenige, die irgend einenBegriff von der Aufstellung der Truppen nach dem Terrain hat-ten, und diese wenigen waren Ausländer, auf deren ThätigkeitdaS allgemeine Mißtrauen hemmend einwirkte.
Die Aufstellung der Russen zum Gefecht war in der Regelnach der Tiefe geordnet; Treffen dicht hinter Treffen, wie es sichvon selbst gestaltet, wo das Bajonett als alleiniges Mittel zumSiege betrachtet wird. Die Wirkung der feindlichen Artilleriewar daher auch meist verheerend.
Eine zweckmäßige innere Gliederung der Armee in einzelne,selbstständige, aus allen Waffen zusammengesetzte Korps fandeigentlich nicht statt. Zwar war die Armee in Divisionen vonallen Waffen getheilt, aber diese Eintheilung war keine organische,durchgreifende; denn oft wurden diese Divisionen zerrissen, oft be-sondere Detaschements aus Truppen verschiedener Divisionen zu-sammengesetzt. So war auch das Verhältniß der Waffen in denDivisionen kein richtiges, da alle Kavallerie und Artillerie beiden Divisionen eingetheilt, und von einer Reserve-Kavallerie undeiner Reserve-Artillerie nicht die Rede war. Die Truppen-Kom-
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