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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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keit des Zusanimeiiziehcns der Armee in Franken; die Bewahrungdes Geheimnisses des Operationsplanes bis zu dem Augenblickwo alle Kräfte vereinigt waren; die Vorsorge für die Sicherheitder Verbindungen und für die Verpflegung der Truppen. DerOperationsplan war einfach darauf berechnet, die preußische Ar-mee auf dem rechten Ufer der Saale auf ihrer geraden Verbin-dung mit Berlin und Dresden zu treffe», und wie es scheint,den Ueberschuß an Kräften, d. h. die rechte Flügelkolonne, vonHause aus gegen den linken Flügel der Preußen zu verwenden,um ihnen die Verbindung mit Dresden zu nehmen, denn biszum 12. Oktober wußte Napoleon nichts Gewisses über die Auf-stellung seines Gegners. Der Operationsplan war aber auch, wiees nicht anders sein darf, nach der ursprünglichen Aufstellungder eigenen Streitkräfte berechnet. Der M. Bernadotte befandsich bereits in Franken, der M. Sonlt am Inn, der M, Nev beiMemmingen rc. Die Konzentrirung in Franken allein vermiedsomit jeden Umweg; die Konzentrirung bei Würzburg, um überden Thüringer-Wald, und die Konzentrirung auf der FrankfurterStraße, um über Eisenach, den Thüringer Wald rechts lassend,vorzudringen, würde den Gegner auf die Richtung des Stoßesaufmerksam gemacht, und einen unnützen Zeitaufwand erforderthaben.

Napoleon geht also in drei Kolonnen auf dem linken nndrechten Saalnfer vor; die Kolonnen sind durch das steile Saalthalvon einander getrennt, daher seine Besorgniß bis zum 10. OktoberAbends, die linke Flügelkolonne könne isolirt geschlagen werden.Endlich erfährt er, daß der Uebergang bei Saalfeld in seinen Händenist, und er hat nichts Eiligeres zu thun, als die linke Flügelkolonnemit auf das rechte Ufer zu ziehen, in dem Augenblick, wo er dieGewißheit erhält, daß die preußische Armee sich noch auf demlinken Ufer der Saale vereinigt befindet; daß er auf dem rechtenUfer, auf der Leipziger Straße, keinen Mann treffen werde, daswar ihm offenbar überraschend. Abgesehen davon, daß Napoleonvor allen Dingen immer zuerst nach der Aufstellung des Gegnersfragt, um ihn zu schlagen, wo er ihn fand, weil er in der taktischenEntscheidung daS Ziel aller kriegerischen Bestrebungen sah, so war