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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Front nieder und dringt mit seinem Adjutanten, einigen Offizierenund etwa ^ Schwadron in den Feind; die übrige Mannschaftstutzt, doch war dies Eindringen genügend, um ein Handgemengherbeizuführen, in welchem der Feind mehr verliert als die preu-ßischen Dragoner. Der General Wobeser läßt Apell blasen, derFeind auch, doch ehe dieser sich sammelt, sind die Preußen bereitsgegen tausend Schritt entfernt in ihre erste Aufstellung zurückge-kehrt und der Rückzug wird angetreten.

Während dessen hatte auch der General Cerrini mit den ge-sammelten Sachsen den Rückzug begonnen; doch als die Kano-nade lebhafter geworden war, die Sachsen bemerkt hatten, daß sichfeindliche Kavallerie links gezogen hatte und über Ober-Weimarden Rückzug bedrohte, als man auch ein heftiges Gewehrfeuerlinks des Webichts gehört haben wollte, da hatten sie sich hinterden Bataillonen des Regmts. Treuenfels fort, mit dem Rufe:rettet Euch Kameraden!" in Unordnung in den Webicht gewor-fen. Das 3. Bataill. von Treuenfcls gerieth durch diesen Rufin Verwirrung und machte ebenfalls Kehrt; doch der Komman-deur, Major Schorsee, kommandirte mit Kaltblütigkeit: Front!Chargirt! Fertig! ließ das Bataillon wohl länger als eine Mi-nute in dieser Verfassung stehen und kommandirte dann: Hahnin Ruh! Schulter! Der Rückzug wurde in Ordnung fortgesetztund sobald die Hohe des Webichts erreicht war, schwenkte die In-fanterie mit Sektions ab und ging unter Deckung der Kavallerienach Weimar, wohin die Sachsen aus dem Webicht unter demSchutz der Preußen bereits abgezogen waren; die Bataillone vonTreuenfels gingen zuerst über die Ilm, dann folgten die Dra-goner; der Feind verfolgte nur mit Kanonen- und Granatfeuer.Das Füsilier-Bataill. Ernest war das Letzte, das sich abzog, nach--dem es bereits für die Schützen und Jäger im Webicht das Signalzum Rückzuge gegeben hatte. Vor der Jlmbrücke machte es wiederFront, um diese Mannschaft abzuwartcn, doch da nur einzelneSchützen sich einfanden, zogen sich die Füsiliere endlich ab underreichten glücklich die Brücke- Als die Tete des Bataillons be-reits im Defiliren war, stockte aber plötzlich der Marsch, und indiesem Augenblick traf links von Ober-Weimar her feindliche