Fünfter Moment.
Die am Webicht bei Weimar wieder gesammelten Flüchtlinge aus derSchlacht werden zerstreut.
Vor Weimar, auf dem Lagerplatze des Rüchelschen Korps,war gegen 2 Uhr Nachmittags das Detaschement des GeneralsWobeser — das Füsilierbataill. Ernest, die Jägerkomp. Kalkreuth,das schwache Dragoner-Regmt. Wobeser und die ^ reit. Batt.Lehmann — von Meckfeld und Gegend ««getroffen. Der Ge-neral erhielt daselbst vom Fürsten Hohenlohe den Befehl, sich imVerein mit dem in Weimar und beim Artilleriepark zurückgeblie-benen 1. und 3. Bataill. des Regmts. Treuenfels auf der Höheam Webicht aufzustellen, die geschlagenen Truppen aufzunehmen,damit sie sich unter dem Schutz dieser frischen Truppen wiedereinigermaßen ordnen könnten. Der Artilleriepark des RüchelschenKorps wurde über Weimar zurückgeschickt.
Der General Wobeser warf alsbald die Schützen des Füsi-lierbataill. Ernest und die Jägerkomp. Kalkreuth in den Webicht,stellte das Füsilierbataill. Ernest rechts des Gehölzes, die beidenBataillone von Treuenfels über das Gehölz hinaus mit dem lin-ken Flügel an der Chaussee, die Z- reit. Batt. Lehmaun unterBedeckung der Leibschwadron von Wobeser-Dragoner etwa 100Schritte rechts vorwärts zur Bestreichung des Abhanges derWebicht-Höhe; die übrigen 4 Schwadr. Dragoner weiter rechtsgegen den Grund, der nach Ober-Weimar führt, und 30 Dra-goner zur Deckung der rechten Flanke gegen die Ilm.
Bei diesen dergestalt aufgestellten Truppen ging nun dieFlucht vorüber, und dahinter, aber diesseits der Ilm wurde Allesgesammelt, was noch in Reih und Glied fechten konnte, undwiederum geordnet. Es ging Alles glücklich von Statten undkein Feind ließ sich sehen, um zu stören. Von den Sachsen wur-den daselbst gesammelt: die Reste der Regmtr. Kurfürst, chaver,KlemeuS, Marimilian, Las l. Bataill. Rechten und das 1. Bataill.Friedrich August, die Grenad--Bataill. Le Coq und Winkel, sowie die Chevaurlegers des rechten Flügels. Der General Cerrini