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gekommen, ist nicht nachzuweisen; der M. Bernadotte hatte keinenderartigen Befehl erhalten.
Zufolge dieser Befehle hätten beide Korps, das Davoutscheund Bernadotteschc, vereinigt auf Apolda Vorgehen müssen, denndas Letztere bivoukirte hinter Naumburg und war also mit demErsteren vereinigt. Der M. Davout begab sich auch sofort zudem M- Bernadotte, theilte ihm den erhaltenen Befehl mit undschlug ihm vor, hinter ihm bei Kosen zu debouschiren, und dasKommando der vereinigten Korps von etwa 5,6,000 Mann zuübernehmen. Der M. Bernadotte verstand indessen den Befehlanders, und glaubte nach Dornburg marschiren zu müssen, daNapoleon diesen Befehl zuerst gegeben haben müsse. Der M-Davout blieb somit seinen eigenen Kräften — etwa 33,000 M.— überlassen, glaubte aber, da Napoleon angab, die ganze preu-ßische Armee vor sich zu haben, nur mit einem preußischen Korpsnach dem Debouschiren bei Kosen zu thun zu erhalten, welchesbestimmt sei, durch Besetzung bes dortigen Passes den Rücken derArmee zu sichern, während nach Abzug der Truppen des Herzogsvon Weimar und der Kommaudirten, die preußische Hauptarmceetwa noch 48—40,000 M. zählen mochte. —
Der Herzog von Weimar marschirte am 13. mit Tagesan-bruch von Frauenwalde nach Ilmenau (ck Meilen) fand aber da-selbst weder einen Befehl vom Herzog von Braunschweig, nochirgend eine Nachricht über die Armee. Das Detaschemeut desHerzogs von Braunschweig-Oelö und der General Rudorf ver-einigten sich von Heubach re. über den Kahlert wieder mit demGros der Avantgarde nach einem starten Marsch über das Ge-birge. Die Truppen kautonirten dergestalt, daß sie mit gleicherLeichtigkeit in der Richtung auf Blankenburg, auf Weimar undauf Erfurt abmarschiren konnten, und wurde Sorge getragen, siewieder auf 0 Tage mit Brod zu versehen. Der Herzog bestiegden Kückelhahn, um mit guten Fernrohren den Stand der Haupt-armee, die er noch bei Hochdorf suchte, zu entdecken, fand abernichts. Diese völlige Ungewißheit bestimmte ihn wohl, bei Il-menau weitere Nachrichten abzuwarten, um nicht zu einer Zeit