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geschlagen sei und vom Feinde stark verfolgt werde. Eine Ka-nonade, die man zur Rechten während dessen deutlich vernommenhatte, und die nach der Ansicht der in der Gegend bekanntenOffiziere bei Saalfeld stattfinden sollte, brachte zu der Vermuthung,daß die neue Avantgarde der Hanptarmee wohl in dieser Gegendengagirt sein könne, obgleich man doch ans dem Bericht des Prin-zen Louis wissen mußte, daß Saalfcld von Abteilungen dereigenen Avantgarde besetzt war. Diesseits Neustadt, ans den Ab-hängen der Orla, sah man das Detaschement des Obersten Bo-guslawski aufmarschirt, da cs erwartete, baldigst vom Feinde an-gegriffen zu werden; man entdeckte aber daselbst auch die in meh-reren Gruppen an den Wachtfeuern lagernden drei Kompagniendes 2. Bataills. Rechten, von denen der Fürst nunmehr einigeAufklärung über das Gefecht bei Schlei; erhalten konnte. Balddarauf kam auch ein sächsischer Offizier, der vom General Zesch-witz entgegengesandt wurde, um zu melden, daß der General Gr.Tauentzien nach großem Verlust über Auma sich hinter die Sachsenzurückgezogen habe, um bei Mittel-Pöllnitz einige Stunden seinehöchst ermüdeten Truppen rasten zu lassen. Als nun zugleich dieMeldung einging, daß sich vor Triptis und auf den jenseitigenHöhen der Orla französische Patrouillen zeigten, daß nach einge-gangenen Nachrichten der Feind stark auf Pösneck vordringe, daßder General Schimmelpfennig, der die Verbindung zwischen Neu-stadt und Saalfeld unterhalten sollte, dessenungeachtet gar nichtsvon sich hatte hören lassen, so fürchtete mau, der Feind möchtediesen General zurückgeworfen haben und direkt auf Kahla Vor-dringen, auch wohl der Prinz Louis in ein bedenkliches Gefechtverwickelt worden sein. Der Fürst entschloß sich, die projektirteRekognoszirung einzustelleu und nach Kahla zurückzueilen. DerGeneral Zeschwitz l. erhielt den Befehl, nach Roda zurückzugehen;der General Gr. Tauentzien sollte in derselben Richtung folgen,um sich Gera zu nähern und bereit zu sein, sich nach den Um-ständen über Altenburg auf Dresden oder nach der Saale auf dieArmee zurückzuziehen. Der Oberst Boguslawski sollte bei Neu-stadt einstweilen stehen bleiben und im Fall er gedrängt würde,sich auf Kahla abziehen; das bei ihm befindliche Chevaurlegers-