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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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und Grawert und 112pfündige Batterie laugten 3 Uhr Nach-mittags auf dem Buchberge bei Orlamünde an, das Regmt. Zastrowerst gegen Abend; das Regmt. Sanitz und 112pfündige Bat-terie erreichten die Stellung gar nicht mehr, sondern übernächtigtenauf dem Marsch; die Grenadier-Bataill. Hahn und Sack besetztenOrlamünde; 1 Bataill. von Bevilaqua und 1 Batterie Ernstbei Kahla; zusammen 8000 Mann.

Die Kavallerie der Division Grawert unter dem Gen. Holtzen-dorf, 15 Schwadr. und l reit. Bat., lOOO Mann, hatte zu weitauf dem rechten Flügel gestanden, und gelangte nur bis Magdala.

Das Füsilier-Bataill. Erichsen und -1 reit. Batterie Studnitz,700 Mann, in Lobe da.

Die preußischen Truppen der Reserve des Generals Pritt-witz, nunmehr unter dem General Sanitz, da der erster« Generalkrank geworden, 3< Bat., ,5 Schwadr-, 2 Batt., 3900 Mann beiJena und Lobeda.

In dieser Aufstellung begann das erste Hungern beim Hohen-loheschen Korps, da in den engen Kantonirungen und Lägern dieTruppen auf ihr mitgenommenes Brod beschränkt waren, und essich nun auswies, daß dasselbe schlecht ausgebacken und unabgekühltverladen worden, so daß cs vollständig verschimmelt war undfortgeworsen werden mußte. Die Verbindung mit der zu Jenaerrichteten Feldbäckerci war nicht direkt im Saalthale, sondern nurauf Umwegen zu unterhalten.

Von der Hauptarmee ging die Avantgarde des Herzogsvon Weimar am 9. in 3 Kolonnen über den Thüringer Waldund kantonirte zwischen Schmalkalden und Meiningen. Von denVortruppen zog sich das 1. Bataill. Rudorf-Husaren in Ostheim,das 2. Bataill. in Behningen, das Füsilier-Bataill. Wedell unddie Jäger in Hcnneberg und Nehrungen zusammen.

Das Gros der Hauptarmee rückte am 9. in sehr enge Quar-tiere um Erfurt.

Da man nunmehr wußte, daß die Feindseligkeiten begonnenhatten, so erließ der König am 9. nicht allein ein Manifest, welchesseine Schritte gegen die Franzosen rechtfertigte (siehe Beilage 6.),

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