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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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links der Stadt, um die Wiesenthal mittelst einer Furth zu passt«ren, während der Rest der Brigade durch die Stadt gegen dieBrücke vordrang. Es kam daselbst zu einem sehr blutigen Feuer-gefecht, in welchem die Franzosen eine Stunde vergebens gegendie braven Füsiliere versuchten den Uebergang zu erzwingen; dennwenn sie auch die Brücke gewannen, wurden sie durch das Feuerin den Hohlwegen wieder zurückgewiesen. Erst als die FranzosenArtillerie vorzogen, auch die Wiesenthal ober- und unterhalb derStadt durchsetzten, zog der Gen. Bila II. die Füsiliere und Jägervon der Brücke nach der Höhe zurück und trat mit seinem Häus-chen den Rückzug aus Oettersdorf in größter Ordnung und mitabwechselnder Unterstützung der beiden Waffen, an.

Sobald die Füsiliere die Brücke verließen, besetzten sie dieFranzosen und folgten den Preußen mit Tirailleurs auf die Höhe.Das 4. französische Husaren-Regt., geführt von dem Großherzogevon Berg, deployirte unter dem Schutze der Tirailleurs und ginglebhaft vor. Diesen Augenblick hatte der Gen. Bila II. ruhigabgewartet und ging nun mit den disponiblen 4 Schwadronenseines Husaren-Bataillons zum Angriff über. Die Franzosenwurden völlig geworfen, mehrere gefangen, viele niedergehauenund eine große Anzahl Beutepferde gemacht. Sofort ließ derGeneral Apell blasen und setzte den Rückzug langsam fort. Das27. leichte Inf.-Regt, folgte dem Rückzuge der Preußen direktdurch Oettersdorf, das 94. u. 95. Linien-Jnf.-Regt. drangen wei-ter links vor, um jede weitere Aufstellung zu verhindern und soden Rückzug zu beschleunige». Das französische 4. Husaren-Regt-, das sich wieder gesammelt hatte, ging jenseits Oettersdorfdurch das 27. leichte Jnf.-Regt. und fing aufs Neue an lebhaftzu drängen. Diese Keckheit empörte die Offiziere der BilaschenHusaren; sie baten ihren General noch einmal angreifen zu dür-fen. Der General genehmigte diesen Wunsch und die beidensächsischen Schwadronen Chevaurlegers schlossen sich dem Angriffean. Die französischen Husaren blieben ruhig halten, bis sie dasWeiße im Auge ihrer Gegner sehen konnten, gaben dann eineKarabinersalvc und rissen aus. Als hierauf die Verbündetenden Hügel hinunter zur Verfolgung jagten, sahen sie sich uner-