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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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ausbrechen und ging dem Feinde entgegen. Als er aus die Höhejenseits des Dorfes kam, fand er die Feldwacht bereits zurückge-drängt, den vorliegenden Wald stark mit Tirailleurs und einigenHusaren besetzt, die sich aber nicht ins Freie wagten. Es wardas 27. leichte Infanterie- und das 4. Husaren-Regt. des Fein-des- In dieser Aufstellung gegen den Oschitzer Wald schossensich die preußischen Schützen mehrere Stunden mit dem Feindeherum, bis der Schützen-Offizier vom linken Flügel LieutenantGr. Lanzac vom Regt. Zweiffel melden ließ, eine starke feind-liche Kavallerie-Kolonne auf der Straße von Hof nach Schlei;dirigire sich in die linke Flanke. Da man wegen eines sumpfigenWiesenthales zu Pferde ohne einen großen Umweg die Straßevon Hof nicht erreichen konnte, so beauftragte der General Bila II.,den genannten Offizier, mit seinen Schützen so weit vorzugehen,bis er sich Gewißheit verschafft, daß er richtig gesehen habe. DerOffizier bestätigte seine erste Meldung. Der General Bila II.um nicht von Schleiz abgeschnitten zu werden, zog die vorgenom-menen Abtheilungen nach Oschitz zurück und ließ das Dorf durchSchützen besetzen. Als sich nun dennoch die Meldung des Schützen-Offiziers als falsch erwies, ließ der General Bila II. sogleich dieganze Avantgarde Vorgehen, den Feind, der gefolgt war, in denWald zurückwerfen, und war im Begriff, den Wald selbst durchdas Füstlier-Bataill. Rosen angreifen zu lassen, als der GeneralGr. Tauentzien eintras und den Befehl zum Rückzug ertheilte,weil er befürchtete, der Feind möchte nur einen verstellten Rückzuggemacht haben, um die Avantgarde in der linken Flanke zu um-gehen und von Schleiz abzuschneiden.

So zog sich der Gen. Bila II. aus das Gros, das auf derHöhe zwischen Oschitz und Schleiz während dessen ausgestellt wor-den, zurück. Der General Gr. Tauentzien wartete noch einigeZeit, um zu sehen was der Feind unternehmen würde, und zogsich dann langsam durch Schlei; ab, behielt aber die Höhen vorder Stadt noch durch die Füsiliere und Jäger besetzt. JenseitsSchleiz wurde mit dem rechten Flügel hinter der Bergkirche Haltgemacht, gefüttert und die Lebensmittel vertheilt, welche der FürstReuß und die Bürger hinausgeschafft hatten.