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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Bon denen meinem Kommando anvertramen Truppen istmorgen früh die ganze Gegend, in welche die Hauptarmeerücken soll, völlig geräumt, und ich werde also E. D. Be-fehlen gemäß, meinen Rapport aus Neustadt nachBlanken-hayn senden."

Am Abend um 7 Uhr schickte der Herzog den Major En-gelbrecht vom Ingenieur-Korps nach Jena an den Fürsten, umsich daselbst mit dem Obersten Massenbach über die schicklichstenund bequemsten Saalübergänge zu vereinigen, indem, wie derHerzog sagt,zwischen dem 10. und II. unsere Entschließunggenommen sein muß."

Um 9^ Uhr schrieb der Herzog endlich noch einmal demFürsten, nachdem er die Anordnungen wegen des Marsches deSGenerals Tauentzien auf Dresden gebilligt hatte:

In Hinsicht auf Dero Uebergang über die Saale, umhinter der Orla den Posten von Pöllnitz zu gewinnen, mußich wiederholend ersuchen, diese Bewegung nicht vor derVereinigung mit der Hauptarmee zu unternehmen. Es scheintmir überaus gewagt zu sein, über die Saale zu gehen miteiner geringen Macht, ohne hinlängliche Nachricht zu haben,wo der Feind steht, und mit was für einer Stärke er vor-dringt, dabei aber von der Hauptarmee durch die Defileender Saale getrennt zu sein. Ich muß daher E- D. instän-digst ersuchen, Sich diesseits der Saale zu konzentriren, dieVereinigung abzuwarten, und alles anzuordnen, um zuver-lässige Nachrichten vom Feinde einzuziehen, und nehme ichmir die Freiheit, mich auf das zu beziehen, was ich wegender dortigen Lokalität E. D. durch den Major v. Engelbrechthabe ersuchen lassen, mir mitzutheilen- Der jetzige Augen-blick ist von solcher Wichtigkeit, daß man immer dahin trach-ten muß, mit vereinten und frischen Kräften gegen den Feindzu handeln, welches der Fall nicht sein dürfte, wenn dieTruppen durch Eilmärsche ermüdet, sofort ein Gefecht beginnensollten. Ueberhaupt wird eine sehr genaue Nebereinkunst mitE. D. und eine General-Disposition zum Angriffe zu ent-