der Hauptarmee abzuwarten, bevor E. D. die Bewegungüber die Saale anfangen, wo sich dann auch die Uebergangs-punkte am zweckmäßigsten bestimmen lassen werden. Solltenes die Umstände erheischen, so würde die Hauptarmee, welcheMorgen die E> D. bekannten Quartiere beziehen soll, imMarsch bleiben, um sich E. D. zu nähern, um dann mitvereinten Kräften dem Feinde entgegen zu gehen, und nachMaßgabe der Umstände die Bewegung in gehöriger Verbin-dung vorzunehmen."
„Von E. D. einsichtsvollem Betragen bin ich überzeugt,daß Dieselben demgemäß die auf die Willensmeinung Sr.Majestät Bezug habenden Anordnungen treffen werden, undsoll unsererseits gewiß nichts versäumt werden, was zur Un-terstützung der guten Sache erforderlich ist, und bitte ichE. D. dieserwegen mich so schleunig als möglich von denferneren Bewegungen des Feindes zu benachrichtigen."
Dieses Schreiben ging Abends in Jena ein, und ziemlichgleichzeitig ein Bericht des Generals Gr. Tauentzien, einem Feld-jäger um 2 Uhr Nachmittags in Schlei; in die Schreibtafel ge-schrieben:
„E. D. melde ganz unterthänigst, daß Alles glücklichund ehrenvoll beendet; wo sich die Franzosen gezeigt haben,sind sie zurückgeschlagen worden, und nach den VorgefundenenMontirungsstücken und Gepäck zu urtheilen, in Eil. Ichweiß nur von wenigen verwundeten Jägern und Füsilieren.Jetzt zieht sich Alles zurück, und wenn meine ArriergardeSchlei; wird passirt haben, werde ich mit dem Ganzen nachAuma marschiren. Sie haben uns ou krönt attakirl, undzwischen E. D. und mir durchdringen wollen. Dies istihnen untersagt, und mit Gott hoffe ich, E. T>. Armee mor-gen erreicht zu haben. Die Bravour und der Wille derTruppen ist unglaublich; die Franzosen scheinen den Unter-schied vom vorigen Jahr zu merken, denn sie hüten sich,etwas Dreistes zu unternehmen. Im Bayreuthischen ist allesbesetzt bis Hof."