Orstein marschiren, daselbst mit der Division Gazan und der Ka-vallerie über die zu schlagende Mainbrücke gehen, und bei Obers-dorf über eine zweite zu schlagende Brücke den Fluß repassiren,um mit dem ganzen Korps noch am 7. auf dem rechten Main-ufer zu kantoniren, und so den Korps, welche ebenfalls die Straßevon Bamberg auf Lichtensels benutzen mußten, nicht hinderlichzu werden. Am 8. sollte der Rest des Korps in gleicher Weiseverfahren und um 8 Uhr Morgens bereits das linke Ufer desMains geräumt haben, das Ganze auf Koburg und darüber hinausmarschiren. Die leichte Kavallerie-Brigade Treilhard des Korps,an die Befehle des Großherzogs von Berg gewiesen, der die Rekog-noszirung im Großen leitete, sollte am 8. sogleich in der Richtungauf Gräfenthal Abtheilungen vortreiben, um Nachrichten einzu-ziehen, das Terrain zu rekognosziren rc. Am!>- sollte das Korpsmit Posten bis jenseits Neustadt, wo möglich den Sattelpaß be-setzend, am 10. auf Gräfenthal rücken, wenn der Gegner keineHindernisse entgegenstcllte. Die Kavallerieposten bei Münnerstädtund von Königshofen sollten zur Verbergung des Marsches am7. wie gewöhnlich rekognosziren und sich am 8. nach Koburg andas Korps heranziehen. Es sollte nicht ein Mann bei Königs-hofen und Schweinfurt stehen bleiben, sondern alles, was nichtmit dem Korps marschiren könnte, nach Würzburg geschafft wer-den. Es kam Napoleon darauf an, diesen Rechtsabmarsch solange als möglich geheim zu halten, um unerwartet bei Koburgauftreten zu können. Der M. Lannes wurde unterrichtet, daßdas 7. Korps zu seiner Unterstützung folge.
Der M- Angereau mit dem 7. Korps sollte am 5. vonWürzburg ausbrechen, am 7. bei Bamberg eintreffen, am 8. aufdem rechten Mainufer zwischen Bamberg und Koburg, die Ka-vallerie und 3 reitende Geschütze, eine Stunde vorgeschoben, bereitstehen, sich schnell mit dem M- Lannes zu vereinigen. Der Ge-neral Viktor mit den Hessen-Darmstädtern und 2 RegimenternFranzosen, zu welchen zur Zeit noch die Truppen des FürstenPrimas stoßen sollten, wurde angewiesen, das 7. Korps zu ver-stärken.
Die linke Flügelkolonne bildete zusammen eine Masse von