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1) Der König von Holland beeilt die Organisation seinerArmee, deren Avantgarde sich bei Wesel versammelt, wo er einKorps von 24,000 Holländern und Franzosen befehligen wird.
2) Unter dem M. Mortier wird ein 8. Korps zu Mainzformirt, das aus den beiden Divisionen Düpas und Lagrangemit 16 Geschützen bestehen wird.
0) Eine Nord-Legion unter dem polnischen General Zayon-czek wird bei Jülich aus allen Ueberläusern formirt, die der Armeezugehen und mit ^ polnischen Offizieren besetzt. Eine zweite Nord-Legion sollte zu Nürnberg unter dem Obersten Heinrich Wolocz-kowicz in gleicher Weise gebildet, beide Legionen allmälig je auf4 Bataillone gebracht werden. Die Kommandeurs sollten Pro-klamationen erlassen, um zur Desertion zu reizen, ohne dabei denNamen Polen auszusprechen.
Unter dem 30. September befahl Napoleon ferner:
1) Der M. Bernadette solle von Bamberg in eine Stellungzwischen Lichtenfels und Kronach rücken, die leichte Kavallerievorgeschoben, um die Ausgänge des Thüringer Waldes und dieStraßen auf Leipzig und Dresden zn beobachten; Kronach sollein Vertheidigungsstand gesetzt und verproviantirt werden. DerMarschall solle noch die preußische Grenze respektiren, keine Feind-seligkeiten begehen und eine durchaus friedliche Sprache führen,insgeheim aber suchen, die Straße von Erfurt nach Hof zuunterbrechen.
2) Der M. Augereau solle von Frankfurt rechts abmarschirenund am 4. Oktober bei Würzburg eintreffen.
3) Der M. Davout bis auf weitere Ordre bei Bambergstehen bleiben.
4) Der Befehl für den M. Lefebvre, auf Königshosen vor-zugehen, wurde dahin geändert, daß seine Vereinigung bei Neu-stadt stattfinden solle; doch auch dieser Befehl wurde zurückgenommenund angeordnet, daß er vorwärts Schweinsurt stehen bleiben, dieTruppen daselbst kantoniren lassen, und eine Stellung aufsuchensolle, in der sich 40,000 Mann schlagen könnten; die Avantgardesolle auf die Höhe vorwärts Neustadt und Königshofen rücken unddie Straße von Hammelburg auf Fulda beobachtet werden. In dem