196
sammenziehen. Mit dem eigenen Korps soll der Marschall, nachZurücklassung eines Kavallerie-Regiments am Inn, am 4. Okto-ber zwischen Amberg und Schwandorf bereit stehen, auf Bayreuthzu marschiren.
Der M. Davout bricht von Oellingen dergestalt auf, daßer am 3. Oktober bei Bamberg vereinigt steht, wo er sich mitdem M. Bernadotte über die Quartiere rc. einigt.
Der M. Ney bricht von Memmingen dergestalt auf, daßer am 3. Oktober bei Ansbach steht.
Der M. Lefebvre marschirt von Aschaffenburg rc. dergestaltab, daß er am 3. Oktober sein Korps bei Königshofen jenseits deSMains vereinigt hat, oder nach den Umständen auch noch früher.
Der M. Augereau vereinigt sein Korps am 2. Oktoberbei Frankfurt, Avantgarde bei Gießen, und zieht die Hessen-Darm-städter an sich.
Zwei Kürassier-Divisionen und 4 Dragoner-Divisionen soll-ten den Korps entnommen, in eine Kavallerie-Reserve unter demGroßherzog v. Berg vereinigt werden, und am 3. Oktober beiErlangen, Windsheim, Mergentheim, Schweinfurt und Aschaffen-burg bereit stehen.
Der große Artilleriepark sollte von Ulm nach Würzburg auf-brechen und daselbst am 3. Oktober eintreffen.
Alle Truppen sollten auf 10 Tage Lebensmittel mit sichführen; Gendarmerie-Kommandos jedem Korps auf einen Tage-marsch folgen, um Traineurs und Marodeurs aufzugreifen undErzesse zu verhüten.
In Folge dieser Befehle sollten mithin am 3. Oktober einKorps auf der Straße über Bayreuth, 3 Korps auf der Straßeüber Bamberg, 1 Korps auf der Straße von Würzburg und1 Korps auf der von Frankfurt uach Sachsen bereit stehen, wäh-rend das auf der Würzburger Straße bei Königshofen stehendeLefebvresche Korps zugleich dazu diente, einer Offensive der Preußenüber den Thüringer Wald augenblicklich entgegen zu treten.
Gleichzeitig forderte der M. Berthier die Rheinbundsfürstenzur Gestellung ihrer Kontingente auf, und sollten am 3. Oktoberbereit stehen: