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allerdings ein Verfahren, das die Verlegenheit des Kurfürsten inBezug auf seine Stellung zu Frankreich sehr erhöhen mußte.
In Kaufungen, wo der General Blücher sein Quartier ge-nommen hatte, traf indessen noch am 5. Nachmittags 2 Uhr einKou-rier des Generals Rüchel mit dem Befehl ein, die eingeschlagene Rich-tung zu verlassen, und sich dergestalt einznrichten, daß die sämmtlichenTruppen am 7. Oktober zwischen Wanfried und Kreutzburg ein-treffen könnten. Der General Blücher traf sofort alle Anstaltenum diesem Befehle zu genügen, so daß nur das Regiment Blü-cher-Husaren, das am weitesten auf der Straße nach Hann.--Münden zurückstand, erst am 8. die Gegend von Kreutzburg er-reichen konnte. — Der Kurfürst v. Hessen, der am 5. Nachmit-tags von Naumburg nach Kassel zurückkam, benutzte die plötzlicheRäumung der Gegend von Kassel, um sie gegen den französischenGesandten als eine Folge seiner Protestation zur Aufrechthaltungder Neutralität geltend zu machen, und dadurch die Entrüstungüber das Benehmen des Kurprinzen zu beschwörcu, der sich mitseinem Vater völlig überwarf, und am 6. zu Pferde nach Göt-tingen ging, um sich in das Hauptquartier des Königs zu be-geben. —
Bestand nach der frühem Angabe die Haupt- '
Armee aus.57,300 M.
wozu noch das weimarsche Scharfschützen-Bataill. mit 700 -
zusammen aus 58,000 M.
das Hohenlohesche Korps aus.-. . 43,000 -
das Nüchelsche Korps. 27,000 -
so bestand die ganze zur Zeit disponible Armee aus 128,000 M.deren Ordres de Bataille die Anlagen -4,. und 11. nur für dieHaupt-Armee und das Hohenlohesche Korps Nachweisen, da daSRüchelsche KorpS niemals vollständig versammelt worden, mithinauch dessen Ordre de Bataille niemals ins Leben getreten ist.