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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Nach diesem Entwurf sollten sich die Truppen des hannoverschenKorps bei Langensalza und Mühlhausen konzentriren, einen Theildes westphälischen Korps an sich ziehen, und vereinigt über Eise-nach auf Vach, die Avantgarde auf Buttlar, Detaschements nachGeysa und Derenbach Vorgehen, während der General Blücher,mit dem Rest der westphälischen Truppen, von Göttingen überHan.-Münden und Kassel marschirte, um sich für die Avantgardeeiner großen Armee auszugeben. Von jenseits Kassel sollte derGeneral Blücher aber schnell über Melsungen, Bebra nach Hers-seld ausbiegen, um von letzterem Orte zu weiteren Bewegungen,im Verein mit dem General Rüchel, bereit zu sein. Der Ent-wurf wurde genehmigt.

Der General Graf Tauentzien meldete am 1. Oktober:für den 29. September ist der Durchmarsch eines feindlichenKorps durch Erlangen angesagt der Marschall Bernadotte hatbei Ansbach die Truppen gemustert, sie haranguirt und mit Be-zug auf den bevorstehenden Feldzug gesagt:inss sniuns, noustsrons uns oampaAns «1s vinAt-gnatrs llsuros ots." DasDavoutsche Korps soll das Bernadottesche ersetzen, so daß esscheint, Bernadotte werde nach dem ober» Main gehen, Davoutdas Centrum, Ney den linken Flügel erhalten. Das SoultscheKorps rückt in kleinern Abtheilungen die Donau herauf, und dieBayern stellen ein Observationskorps gegen Oestreich auf.

Der Fürst Hohenlohe meldete aus Gera die Rückkehr desHauptmanns Valentin! aus Böhmen. Nach dessen Nachrichtenbetrug die Stärke der Oestreicher in dieser Provinz gegen 50,000Mann, zum großen Theil bei Prag und Budweis konzentrirt.Der General Stutterheim hatte dem Hauptmann mitgetheilt, daßdie Vertheidigungsanstalten sich in Böhmen erweitern würden, jenachdem die Preußen vorschritten, daß es aber vortheilhaft seindürfte, wenn man preußischer Seits dem Erzherzoge Karl ohneAufsehen von dem Mittheilung mache, was man zu thun beab-sichtige, indem Vieser Prinz schon sehr ungünstig gegen Frankreichgestimmt sei. Der Oberst Wallmoden in Eger hatte fernergebeten, daß der General Graf Tauentzien mit ihm in Verbin-dung trete, um sich gegenseitig Mittheilungen zu machen.^ Der