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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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117
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Drittes Kapitel.

Die weitere» Bewegungen der Preußen bis anden Nordfuß des Thüringer Waldes.

Während in Folge der gegebenen Befehle die Regimenterrüsteten und marschirten, wurde in Charlottenburg eine Versamm-lung über die andere gehalten, um die weiteren Anordnungen zuüberlegen. Jeder, der seiner Stellung oder seinen Talenten nachsich berufen fühlte, Rath zu ertheilen, that dies schriftlich odermündlich. Ein pro inemorin drängte das andere; der Königverlangte die Ansicht Aller zu Horen, weil er seiner gesunden ein-fachen Ansicht der Dinge kein Vertrauen schenkte. Schon in die-sen ersten Berathungen zeigte sich, wie erfolglos dergleichen Ver-sammlungen zu sein pflegen, wenn nicht bereits eine entscheidendeStimme vorhanden ist.

Interessant ist es, unter dem eingegangen Memoirenschwarmvon vornherein die Ansichten eines ManneS kennen zu lernen,der in diesem Kriege eine traurige Berühmtheit erlangt hat. DerOberst Massenbach, General-Quartiermeister-Lieutenant des schle-sischen Korps, reichte nämlich unterm 25. August dem Königeein Memoire ein, in welchem er folgende Maßregeln für uner-läßlich erachtete:

Sobald die Armee bei Magdeburg versammelt ist, werdenzwei Flügel-Korps aus einen Tagemarsch Abstand von der Haupt-Armee formirt. Die Armee sucht den Feind auf, er stehe, wo er