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sich aber sodann, ohne sich in ein Gefecht einzulassen, über Dres-den zurückzuziehen.
Man sprach die Hoffnung aus, daß die Sachsen ans dieNachricht vom wirklichen Anmarsch der Franzosen ihre Truppenhinter der Elbe bei Dresden so schnell als möglich versammelnund sich den schlesischen Truppen anschließen würden, wenn diesein Sachsen vorrückten, um so den Franzosen in die rechte Flankeund den Rücken zu gehen, sobald sie gegen Berlin operiren sollten.
7) Die westpreußischen Truppen — 3 Grenadier-,12 Musketier- und 3 Füsilier-Bataill-, 10 Schwadr. Dragoner,10 Schwadr. Husaren, 3 — 12pfündige und 2 reitende Batterien— sollten ebenfalls schleunigst mobil gemacht werden, und als einReserve-Korps, unter dem einstweiligen Befehl des General-MajorSv. Natzmer, in die Gegend von Küstrin rücken, um von dort ausdiejenigen Truppen zu verstärken, welche der Unterstützung amdringendsten bedurften.
Außerdem wurde befohlen:
Das Infanterie-Regiment Pelchrzim sollte in Neiße verblei-ben, die Infanterie-Regimenter Thile und Kropf aus Warschaubezüglich nach Breslau und Glatz, das Dragoner-Regt. Rouquetteund 5 Schwadr. Towarczys aus Ostpreußen nach Südpreußen,die Infanterie-Regimenter Diericke und Reinhardt ebenfalls ausOstpreußen bezüglich nach Posen und Danzig rücken. Es solltendiese Regimenter nicht mobil gemacht werden, sondern nur ihreBeurlaubten einziehen
Die dritten Musketier-Bataillone der bereits mobilen Regi-menter sollten ihre Kriegsaugmentationen bis auf 300 Manndurch Einländer, die dann noch fehlenden 20 Mann allmäligdurch Ausländer kompletiren. Die mobil zu machenden Regi-menter sollten sich aus ihren 3ten Bataillonen ergänzen, wennihre entlassene Kriegsaugmentation dazu nicht ausreichen sollte,und diese Bataillone eben so viele Mannschaft wiederum aus demKanton einziehen.
Das Ober-Kriegskollegium sollte die Vertheilung der 3tenMusketier-Bataillone in die Festungen anordnen, die FestungenHameln, Nienburg und Magdeburg in Vertheidigungsstand setzen,