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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
Seite
108
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Der Befehl ordnete deshalb an:

1) Das Westphälische Korps 2 Grenadier-, >1Musketier-, 3 Füsilier-Bataillone, 2 Kompagnien Jäger, 5Schwadronen Dragoner, 10 Schwadronen Husaren, wozu noch

2 Schwadronen Dragoner aus Ostfriesland stoßen sollten, 212pfündige, ^ Opfündige Reserve- und 1 reitende Batteriesollte sich aus seiner zerstreuten Aufstellung unter dem Befehl desGenerals Blücher sogleich in drei Abtheilungen bei Paderborn, beiOsnabrück und zwischen Leer und Oldenburg konzentriren, an denKüsten und Grenzen nur Detaschements leichter Truppen zurück-lassen. Es sollte die Bewegungen der Franzosen beobachten, sichbei Annäherung derselben, oder wenn es durch Hessen mit einerUmgehung bedroht wurde, auf verschiedenen Wegen über die Weserzurückziehen, und sich in der Gegend von Hannover konzentriren.

2) Das Hannoversche Korps 17 Musketier-,

3 Füsilier-Bataillone, 10 Schwadr. Kürassiere, 3 Schwadr. Dra-goner, 15 Schwadr. Husaren, 2 12pfündige, 1 6pfün-dige Reserve- und 2 reitende Batterien sollte sich nach Ansichtdes Befehls unter dem einstweiligen Kommando des General-Lieutenants v. Larisch zwischen Celle, Hildesheim und Braun-schweig zusammenziehen, ebenfalls nur kleine Abtheilungen zurBeobachtung der Küsten und im Lauenburgischen,') auch ein De-taschement in der Gegend von Nordheim zurücklassen, welchesLetztere die Franzosen beobachten sollte, wenn sie durch HessenVordringen würden.

Die Hannoverschen Truppen sollten den Westphälischen alsRepli dienen, und nach der Vereinigung mit denselben oder mitdem bei Magdeburg sich zusammenziehenden Korps, den Opera-tionen des Feindes begegnen.

3) Die zur Magdeburger Inspektion gehörigen Trup-pen 2 Grenadier-, 8 Musketier-Bataillone, 20 SchwadronenKürassiere und die noch mobil zu machende 1 12pfündige Fuß-

1) Im Lauenburgischen, das nach Räumung von den Schweden vomGeneral Beeren besetzt geblieben war, blieb nur ein Kommando von 100Mann und 50 Pferden zurück.