waren in Frankreich sehr ausgezeichnet. — Eine Beförderung nichtausschließlich nach dem Dienstalter, eine ehrenvolle Stellung desArtilleriekorps in der Armee, begünstigten die Entwickelung derfranzösischen Artillerie außerordentlich.
4) Das Geniekorps bestand nach der Organisation von1802 aus:
5 Bataillonen Sapeurs zu 900 Mann,
9 Kompagnien Mineurs zu 100 Köpfen.
Ein Dekret von 1805 regelte den Dienst des Korps; eswurden neue Reglements gegeben und für das Material Train-Brigaden und Kompagnien errichtet, die später erst zu einem Ba-taillon von 7 Kompagnien zusammengestellt wurden.
Die Kriegsstärke des Korps betrug 6294 Mann.
Die Sapeurs waren aus den Handwerkern der 1793 zahl-reichen Freibataillone errichtet, und sowohl für den betreffendenDienst im Felde als in Lägern und bei Befestigungen bestimmtworden.
Außerdem zählte das Korps 3 Brigaden Ingenieur-Geogra-phen, je zu 12 Personen, die nach dem Verdienst rangirten.
Der erste Jnspecteur — General-Jnspecteur der Festungen— gehörte zu den Großoffizieren des Reiches. Unter ihm stan-den Direktoren, Unter-Direktoren und Festungs-Offiziere. Die^arävs llu Avnis, in 4 Klassen getheilt, standen den Ateliers vor,wachten über die Erhaltung der Befestigungen, beaufsichtigten dieNeubauten, manövrirten mit den Schleusen rc.
5) Zum Generalstab wurden nach französischem Sprach-gebrauch alle Offiziere gerechnet, welche nicht in Reih und Gliedstanden. Im Jahre 1804 bestand dieser sogenannte General-stab aus:
2147 Offizieren.
Die im Jahre 1790 errichtete Charge eines Ollob cl'utut»MM- AÜnsral «lv 1'uriEv oder später Älujor-Avuörul der Ar-mee wurde von Napoleon einem Großoffizier des Reiches — demMarschall Berthier — übergeben. Es nahm derselbe ungefährdie Stellung eines Chefs des Generalstabes der Armee bei derneuen preußischen Armee ein, nur durch des Kaisers Eigenthüm-