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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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48 pfundigen Kanonen und

26 zölligen Haubitzen, welche mit sich führten:

88Pfänder-, 6-6zöllige Haubitz- und 1 Reserve-Munitions-wagen, 1 Infanterie-Patronenwagen, 1 Feldschmiede rc. Fürdas reitende Geschütz rechnete man nur eine Ausrüstung auf300 Schuß, wovon ein Theil in den Parks mitgeführt wurde.

Zur Aufnahme in die Garde-Artillerie galten dieselben Grund-sätze wie bei der Aufnahme unter die Grenadiere der Garde.

In der französischen Armee bildete die Bespannung der Ge-schütze und der übrigen Fahrzeuge nebst der zugehörigen Beman-nung zwar ebenfalls einen abgesonderten Theil von der eigent-lichen Artillerie-Mannschaft; da indessen die Train-Kompagniennicht erst beim Ausbruch des Krieges errichtet wurden, so warendie Trainsoldaten ausgebildete Fahrer und Pferdewärter, währenddie Trainknechte der preußischen Artillerie undisziplinirt und un-ausgebildet in den Krieg zogen.

Durch die Errichtung von Handwerks-Kompagnien wurdedas französische Artillerie-Material viel solider, wenngleich kost-spieliger, gearbeit als im Preußischen.

Obgleich die Franzosen bedeutend weniger Geschütze ins Feld >nahmen als die Preußen, so hat sich diesen gegenüber doch keinGeschützmangel bemerklich gemacht, was sich theils aus dergrößeren Beweglichkeit, theils aber auch durch die Abschaffungder Bataillons-Kanonen erklärt, deren zerstreute Aufstellung die 'Wirksamkeit > bedeutend verringerte.

Die Franzosen führten einen Munitionskasten zwischen denLafsettenwänden und wurde derselbe beim Feuern abgehoben, beimAufprotzen wieder aufgesetzt, wodurch Zeit verloren ging. Indiesem Kasten wurden für den 12Pfänder 9, für den 8 Pfänder15 Schuß mitgeführt. s

Das Ererzitium der Artillerie beider Armeen war im We-sentlichen nicht verschieden. Die französischen Geschütze wurde» >viel am Langtau im Gefecht bewegt. Die Artilleristen waren mitkurzen Infanterie-Gewehren bewaffnet, um sich sebstständig gegenunerwartete Angriffe wehren zu können, legten aber selbst keinenWerth auf diese Bewaffnung. Die Artillerie-Bildungsanstalten