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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Ablauf derselben mußte er verabschiedet werde», wenn er Nachwei-sen konnte, daß er ohne Jnvaliden-Wohlthaten sich zu ernährenim Stande war. Die Kriegsjahre wurden doppelt gerechnet.

Nur die Infanterie-, Kavallerie- und Artillerie-Regimenterhatten eigene Kantons; die Füsilier-Bataillone und Husaren-Re-gimenter waren an Infanterie- und Kavallerie-Regimenter ver-wiesen, und erhielten aus deren Kantons die erforderlichen Ein-länder.

Die Ergänzung der Garde wurde durch die Abgabe vorzüg-lich gut gedienter und gut gebildeter Leute aus den Regimenternbewirkt.

Aus dem Hannoverschen hatte man noch keine Aushebungeingeleitet, weil die Abneigung der Leute gegen den neuen Dienstnoch zu groß war. Man hatte sich beschränkt, aus den entlasse-nen hannoverschen Truppen Freiwillige anzuwerben, und durch siedie im Lande stehenden Festungsbesatzungen zu verstärken.

Der General-Kanton-Ertrakt wies 1,197,431 kantonpflichtigeFeuerstellen und 3,320,122 kantonpflichtige männliche Seelen nach.Das Verhältniß.der wirklich Dienstthuenden zu den Dienstfähigenstellte sich wie 1 : 7.

Der Ersatz der Ausländer geschah durch Werbung im Aus-lande, zu welchem Zweck jedes Regiment w. angemessene Werbe-gelder erhielt, und ein oder mehrere Offiziere und eine Zahl Un-teroffiziere auf Werbung hatte. Die Inspektion der Werbungenhatte ihren Sitz in Frankfurt a. M. Das Handgeld wurde nachdem Zollmaaß bestimmt. War die Kapitulation ausgedient, sowurde bei einer neuen Kapitulation auch neues Handgeld bezahlt.Die Dauer der Kapitulation war bei der Infanterie auf 10, beider Kavallerie auf 12 Jahre festgesetzt, wurde indessen sehr häufigvon Seiten der Regimenter nicht gehalten.

Das System der Ausländer war ein Hauptübel der preußi-schen Armee, theils wegen der Unzuverlässigkeit dieser Leute, theilswegen der moralischen Beschaffenheit derselben. Die Mehrzahlder Ausländer bestand aus Abenteurern, die von einer Armeezur andern zogen, viel gesehen, viel erfahren hatten, aber nur nichtwas Treue, Zucht und Gehorsam war. Im Felde mußte man