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bestellt. Die Elfteren wurden erst bei der Mobilmachung auS-gehoben, also wenige Tage vor dem Ansmarsch unausgebildetder Artillerie überwiesen, so daß sie natürlich nur eine sehr be-schränkte Brauchbarkeit gewährten, und die Ersten waren, welchenoch vor Eintritt der Gefahr die Stränge abschnitten und davonritten. Die Trainbedicnten wurden aus Abgaben der Kavalleriean halbinvaliden Leuten, meist Trunkenbolde, entnommen.
Trotz dieser Mängel der Organisation, trotz der sehr be-schränkten Hebungen der Fuß-Artillerie bei dem Mangel an be-spannten Geschützen, war die preußische Artillerie dennoch immernoch eine sehr achtungSwerthe Waffe, die im Felde wie imFestungsdienste treffliche Dienste leistete.
D Das Pontonicr-KorpS bestand aus 2^ Kompagnien,je zu 0 Unteres., 48 Pontonieren, oder im Ganzen aus lö Un-teres., >20 Pont-, die im Kriege auf 8 Unteres-, 183 Pont,vermebrt wurden. Die Kompagnie in Königsberg besetzte denWeichsel-, die zu Berlin den Elb- und die zu Glogau den Oder-Pontontrain, zusammen aus 200 Pontons bestehend.
5>) Das Minenr-KorpS hatte 4 Kompagnien zu Gran-denz, Glatz, Schweidnitz und Neiße; eine jede Kompagnie bestandaus !> Unteres., 4 Zimmerleuten und 00 Mineurs. In dasFeld rückte davon nur ein Kommando von 5» Unteroffizieren,70 Mineurs.
<0 DaS Jngenieur-Korpö bestand unter einem besonde-ren Chef, aus 3 Brigadiers, Generale und Obersten, 0 Stabs-offizieren, 10 Hauptleuten und 34 Subaltern-Offizieren. Dieälteren Ingenieur-Offiziere wurden als Ingenieurs vom Platzangestellt, die jüngeren in die Festungen vertheilt. Im Jahre1800 fand man es für angemessen, bei der Mobilmachung zujeder Division der Feld-Armee einen Ingenieur-Offizier zu kom-mandiren, welcher den Generalstabsoffizier bei den technischen Ar-beiten im Terrain unterstützen sollte.
Eine zweite Ingenieur-Brigade, die nicht mit dem Korpsrangirte, enthielt Offiziere, die großcntheils als Lehrer bei derIngenieur-Akademie zu Potsdam angestellt waren.
7) Der Generalstab — General-Quartiermeisterstab —