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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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XVI
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Es ist nicht überflüssig, hier noch zu bemerken, daß in ebendiesem berüchtigten Traktate der französische Kaiser, um dem edlenInteresse, welches der Petersburger Hof fortdauernd an der Er-Haltung des Neapolitanischen nimmt, Genüge zu leisten, dem Letz-tem eine Schadloshaltung versprach, indem er dem König vonSpanien bestimmen wollte, ihm die balkarischen wuseln abzntreten.So verhalt es sich aber mit den Vergrößerungen, auf welche seineAlliirtcn Anspruch zu machen haben.

Dies alles waren Vorspiele zu den Schritten gegen Preu-ßen- Wir nähern uns dem Augenblicke, der Seine Majestätentschied.

Preußeu hatte von seinen Traktaten mit Frankreich nochnichts als Demüthigungen und Verluste eingeerntet- Ein ein-ziger Vortheil war Preußen geblieben. Das Schicksal Hannoverslag in seinen Händen, und eS mußte in seinen Händen bleiben,wenn das letzte Unterpfand der Sicherheit des Nordens nichtvernichtet werden sollte. Napoleon hatte diese Lage der Dingefeierlich garantirt. Er unterhandelte mit England auf der Basisder Zurückgabe des Churfürstenthums. Der König ist im Besitzder Beweise.

Der Krieg war nun durch die That erklärt. Jede Maß-regel Frankreichs verkündigte ihn. Von Monat zu Monat ver-sprach irgend eine neue Bekanntmachung den Rückmarsch seinerArmeen. Ein eitler Vorwand über den andern hielt sie in Teutsch-land fest. Und zu welchen Operationen, großer Gott! Um dieSouveränität der Deutschen bis auf die letzte Spur zu vertilgen,um die Könige wie Präfekten zu behandeln, um die Länder aus-zuzehrcn, um Bürger, die nur ihrem eigenen Regenten verantwort-lich waren, vor militärische Tribunäle zu schleppen, um Andere,die friedlich in fremden Staaten, unter fremden Souvcrains, so-gar in der Hauptstadt eines leutschen Fürsten lebte», für vvgelfreizu erklären, weil sie Schriften pnblizirt hatten, wo die französischeRegierung, oder wenigstens ihr Despotismus angegriffen war,und das in einem Zeitpunkte, wo eben diese Regierung täglichzuließ, daß besoldete Libellenschreiber unter ihrem Schutze die Ehre